SOZIALVERSICHERUNG UND SOZIALES

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In dieser Rubrik finden Sie Informationen zur Sozialversicherung, beispielsweise zur Kranken- und Pflegeversicherung, zur Pflegezeit und Familienpflegezeit. Weitere Infos zum Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld, Insolvenzgeld, Krankengeld, Mutterschaftsgeld usw. gibt's in der Rubrik 'Verdienst'.

Beitragsbemessungsgrenzen, Beitragssätze, Bezugsgröße, Geringfügigkeitsgrenze, Geringverdienergrenze, Grenze für Familienversicherung usw.
Berufstätige, die einen pflegebedürftigen Angehörigen betreuen, sind außerordentlich belastet. Sie müssen in dieser Phase Familie, Pflege und Beruf in Einklang bringen. Dazu benötigen sie vor allem mehr zeitliche Flexibilität. Das neue "Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf" sieht daher Verbesserungen in verschiedenen Abschnitten vor: Im akuten Notfall, während einer längeren Krankheit und bei einer langen Pflegebedürftigkeit.
Inhalt:
-   Verschiedene Freistellungsmöglichkeiten zur Auswahl
-   Im Akutfall: Zehntägige Auszeit und Pflegeunterstützungsgeld
-   Bei längerer Krankheit: Pflegezeit und zinsloses Darlehen
-   Bei langer Pflegebedürftigkeit: Familienpflegezeit und zinsloses Darlehen
-   Betreuung eines pflegebedürftigen minderjährigen Kindes
-   Begleitung eines sterbenskranken Angehörigen
-   Gemeinsame Regeln
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Wieder einmal wird an der gesetzlichen Krankenversicherung "herumgedoktert". Jetzt soll die Beitragsregelung verändert werden. Dies und mehr behandelt das "Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Finanzstruktur- und Qualitäts-Weiterentwicklungsgesetz – GKV-FQWG)" vom 21.7.2014. Hier sehen Sie, was sich 2015 ändert.
Inhalt:
-   Bisherige Regelung der Beitragszahlung
-   Neuregelung der Beitragszahlung ab 2015
-   Neue Beitragsregelung für Bezieher von Arbeitslosengeld II ab 2016
-   Gesetzliche Grundlagen
Bereits 2015 wurde mit dem Ersten Pflegestärkungsgesetz die Unterstützung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen ausgeweitet, insbesondere für Demenzerkrankte. Mit dem Zweiten Pflegestärkungsgesetz folgen ab 2017 weitere Verbesserungen. Die Leistungen sollen mit einem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff modernisiert werden. Allerdings steigen auch die Beiträge zur gesetzlichen Pflegeversicherung.
Inhalt:
-   Neuer Begriff der Pflegebedürftigkeit
-   Verbesserte Leistungen für Pflegebedürftige
-   Verbesserte Absicherung für Pflegepersonen
-   Erhöhung des Beitragssatzes
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Zurzeit gibt es in Deutschland rund 2,5 Millionen pflegebedürftige Menschen. Insgesamt sollen für Verbesserungen in der Pflege in zwei Stufen fünf Milliarden Euro mehr pro Jahr zur Verfügung gestellt werden. Damit können die Leistungen aus der Pflegeversicherung um 20 Prozent verbessert werden. Die erste Stufe der Pflegereform tritt zum 1.1.2015 in Kraft und bringt mehr Leistungen für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen.
Inhalt:
-   Erhöhung des Beitragssatzes
-   Verbesserung der Pflegeleistungen
-   Einrichtung eines Pflegevorsorgefonds
-   Entlastung von Menschen in Pflegeberufen
-   Bürokratieabbau
-   Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs
-   Weitere Informationen
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Die Warteliste ist lang, Spenderorgane sind Mangelware. Das Thema Organspende spielt in den Medien in Bezug auf Spenden nach dem Tod eine bedeutende Rolle. Es gibt jedoch eine weitere mögliche Form der Organspende: die Lebendspende. Menschen, die sich zu einer Lebendspende bereit erklären, nehmen einige Risiken auf sich. Zumindest sollen dem Spender keine Nachteile durch Verdienstausfall und in der sozialen Absicherung entstehen.
Inhalt:
-   Verbesserte Absicherung der Spender im Überblick
-   Neu ab 23.7.2015: Auch Spenden von Blutstammzellen begünstigt
-   Soziale Sicherheit bei Arbeitsunfähigkeit
-   Absicherung in der Kranken- und Pflegeversicherung
-   Absicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung
-   Absicherung in der Arbeitslosenversicherung
-   Absicherung in der gesetzlichen Unfallversicherung
-   Beitragstragung und -zahlung
-   Gesetzliche Grundlage
Neuregelung ab 2011: Arbeitnehmer sind in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungsfrei, wenn ihr Jahreseinkommen die sog. Jahresarbeitsentgeltgrenze bzw. Versicherungspflichtgrenze übersteigt. Sie können dann weiterhin freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben oder in die private Krankenversicherung wechseln.
Inhalt:
-   Wechselmöglichkeit in die Private Krankenversicherung
-   Erleichterung für Berufsanfänger
-   Aufnahme einer neuen Beschäftigung
-   Überschreiten der JAE-Grenze im Laufe eines Jahres
-   Unterschreiten der JAE-Grenze
-   Versicherungsfreiheit bei Teilzeitbeschäftigung nach Eltern- oder Pflegezeit
-   Pflichten des Arbeitgebers
-   Gesetzliche Grundlage
Der Sozialversicherungsausweis ist ein wichtiges Dokument. In bestimmten Branchen, in denen häufig Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung vorkommen, müssen die Beschäftigten derzeit den Ausweis ständig mit sich führen. Ab 2009 muss statt des Sozialversicherungsausweises der Pass oder Personalausweis mitgeführt werden. Diese und weitere Maßnahmen sollen der Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung dienen.
Inhalt:
-   Allgemeines zum Sozialversicherungsausweis
-   Mitführen des Sozialversicherungsausweises bis 2008
-   Mitführen von Pass oder Personalausweis ab 2009
-   Sofortmeldepflicht bei der Rentenversicherung
-   Übermittlung der Anschriften durch Einwohnermeldeämter
-   Gesetzliche Grundlagen
Für Bezieher von Arbeitslosengeld II ist die Aufnahme einer Beschäftigung wenig motivierend, weil ein zu hoher Anteil des Hinzuverdienstes auf das Arbeitslosengeld II angerechnet wird und ein zu geringer Anteil in der eigenen Tasche verbleibt. Seit dem 1.7.2011 gibt es hier eine kleine Verbesserung. Etwas günstiger ist jetzt auch die Anrechnung von Aufwandsentschädigungen aus ehrenamtlichen Tätigkeiten.
Inhalt:
-   Einnahmen aus nichtselbstständiger Erwerbstätigkeit
-   Einnahmen aus ehrenamtlicher Tätigkeit
-   Einnahmen aus Ferienjobs
-   Einnahmen aus Elterngeld
-   Einnahmen für Kinderbetreuung bei Vollzeit- oder Tagespflege
-   Einnahmen für Ableistung des Bundesfreiwilligendienstes
-   Gesetzliche Grundlage
Aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2008 und 2009 ist die Verschuldung stark angestiegen und muss nun wieder abgebaut werden. Mit dem Haushaltsbegleitgesetz 2011 vom 9.12.2010 kommt es auch zu Einschnitten bei der Rentenversicherung von Hartz IV-Beziehern.
Inhalt:
-   Wegfall der Rentenversicherungspflicht
-   Wegfall der Beitragszahlung zur Rentenversicherung
-   Trotz fehlender Rentenversicherungspflicht doch Riester-Förderung
Neben Mini-, Midi-, Aushilfs- und Teilzeitjobs gibt es seit dem 1.1.2005 nun auch Zusatzjobs, besser bekannt als "Ein-Euro-Jobs" oder vornehm im Amtsdeutsch als "Arbeitsgelegenheiten". Hier erfahren Sie Einzelheiten zu diesen Ein-Euro-Jobs und deren steuerlichen Behandlung.
Inhalt:
-   Was sind Ein-Euro-Jobs?
-   Wie werden Ein-Euro-Jobs steuerlich behandelt?
-   Was gilt für einen Mini-Job neben einem Ein-Euro-Job?
-   Gesetzliche Grundlagen
Bezieher von Arbeitslosengeld II können das Einstiegsgeld als Zuschuss erhalten, wenn sie eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufnehmen, die nur gering bezahlt wird und mindestens 15 Stunden wöchentlich umfasst, oder wenn sie sich selbstständig machen wollen und Ihre Tätigkeit einen hauptberuflichen Charakter hat.
Seit dem 1.1.2005 gibt es eine neue Leistung für Kinder: den Kinderzuschlag zusätzlich zum Kindergeld. Hoffnung darauf können sich aber nur Eltern minderjähriger Kinder mit einem sehr niedrigen Einkommen machen. Spannend ist nun die Frage, wie hoch das Einkommen höchstens sein darf und mindestens sein muss, um den Kinderzuschlag zu erhalten, und wie dieses Einkommen ermittelt wird.
Inhalt:
-   Wer hat Anspruch auf den Kinderzuschlag?
-   Wie hoch ist der Kinderzuschlag?
-   Was gilt als Einkommen von Eltern und Kind?
-   Was gilt als Vermögen von Eltern und Kind?
-   Antrag auf Kinderzuschlag
-   Gesetzliche Grundlagen
Berufstätige Frauen sind während des Mutterschutzes von der Arbeit freigestellt. Die Mutterschutzfrist beginnt sechs Wochen vor der Entbindung und endet im Normalfall acht Wochen - bei Früh- und Mehrlingsgeburten zwölf Wochen - nach der Entbindung. Während der Schutzfristen besteht Anspruch auf Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse oder vom Bundesversicherungsamt sowie auf einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld vom Arbeitgeber.
Inhalt:
-   Wann gibt es Mutterschaftsgeld?
-   Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse
-   Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt
-   Besondere Regelung für Beamtinnen
-   Wie das Mutterschaftsgeld berechnet wird
-   Welche Bedeutung die Lohnsteuerklasse hat
-   Wie Mutterschaftsgeld auf das Elterngeld angerechnet wird
-   Mutterschaftsgeld für Minijobber
-   Gesetzliche Grundlagen
Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung haben im Fall der Arbeitsunfähigkeit nach Auslaufen der Gehaltsfortzahlung, im Allgemeinen nach 6 Wochen, Anspruch auf Krankengeld von der Krankenkasse.
Inhalt:
-   Wie wird das Krankengeld steuerlich behandelt?
-   Wie hoch ist das Krankengeld?
-   Rückwirkende Umwandlung von Krankengeld in Rente
-   Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes
In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sind Familienangehörige beitragsfrei mitversichert, wenn ihr Gesamteinkommen regelmäßig im Monat ein Siebtel der monatlichen Bezugsgröße nicht überschreitet. Hier erfahren Sie, für wen die Familienversicherung gilt und was alles zum Gesamteinkommen mitgerechnet wird.
Inhalt:
-   Wer ist in der Familienversicherung beitragsfrei mitversichert?
-   Wie hoch ist die Einkommensgrenze für die beitragsfreie Familienversicherung?
-   Was heißt "regelmäßiges" Gesamteinkommen?
-   Was alles gehört zum Gesamteinkommen?
Viele Rentner beziehen neben ihrer gesetzlichen Rente noch eine Betriebsrente, VBL-Rente oder andere Versorgungsbezüge. Oder sie erzielen als Rentner noch Arbeitseinkommen aus einer selbstständigen Tätigkeit. Für solche Bezüge sind seit 2004 höhere Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zu zahlen. Größeres Ärgernis aber ist die Beitragspflicht auch auf Kapitalleistungen, beispielsweise aus einer Direktversicherung.
Inhalt:
-   Was sind Versorgungsbezüge und Arbeitseinkommen?
-   Kranken- und Pflegeversicherung bei pflichtversicherten Rentnern
-   Kranken- und Pflegeversicherung bei freiwillig versicherten Rentnern
-   Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge auf Kapitalleistungen
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Aufgrund der verstärkten Zuzahlungen spielt die Belastungsgrenze - hier besonders der Begriff der "chronisch Kranken" - und damit verbunden die Frage zum Begriff der "Bruttoeinnahmen" eine bedeutende Rolle. Hier erfahren Sie die Einzelheiten zur Belastungsgrenze und zum Begriff der Einnahmen.
Inhalt:
-   Befreiung nur noch für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre
-   Belastungsgrenze allgemein: 2 % der Bruttoeinnahmen
-   Belastungsgrenze für chronisch Kranke: 1 % der Bruttoeinnahmen
-   Bonusprogramme der Krankenkassen
-   Rundschreiben zum Begriff der "Einnahmen zum Lebensunterhalt"

AKTUELL



BERECHNUNG


EIN SPRUCH

"Das Volk hungert, weil die Herren zu viel Steuern verzehren."
(Lao-tse, 570-490 v. Chr., chinesischer Philosoph)
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"Freiheit heißt nicht, dass man machen kann, was man will, sondern dass man nicht machen muss, was man nicht will."
(Ottmar Hitzfeld,
Trainer des FC Bayern)

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"Es gibt sehr wohl ein Recht auf Faulheit, nur gibt es kein Recht darauf, dass die Allgemeinheit die Faulheit bezahlt."
(Dirk Niebel,
FDP-Generalsekretär)

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