PRIVATE AUSGABEN: Trennung und Scheidung


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"Scheiden tut weh - auch im Portemonnaie". Trennung und Scheidung sind oft sehr belastende Lebenseinschnitte. Neben dem seelischen Schmerz ergeben sich erhebliche finanzielle Belastungen und allerlei steuerlichen Fragen. Zumindest die steuerlichen Fragen sollen in diesem Ratgeber geklärt werden.
Inhalt:
-   Veranlagung bei der Einkommensteuer
-   Versöhnungsversuch ermöglicht Zusammenveranlagung
-   Wahl der Steuerklasse
-   Kosten der Ehescheidung
-   Kosten des Umzugs bei Auszug aus der ehelichen Wohnung
-   Unterhaltsleistungen an den Ex-Gatten
-   Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung des Ex-Gatten
-   Unterhaltsleistungen mit Auslandsbezug
-   Abfindung und Nachzahlung von Unterhalt
-   Versteuerung von Unterhaltsleistungen beim Empfänger
-   Unterhalt an Kinder nach neuem Unterhaltsrecht ab 2008
-   Kindergeld
-   Kinderfreibetrag und BEA-Freibetrag
-   Entlastungsbetrag für Alleinerziehende
-   Überlassung oder Vermietung der Wohnung an den Ex-Gatten
-   Übertragung einer Immobilie auf den Ex-Gatten
-   Eigenheimzulage
-   Schuldentilgung nach Ehescheidung
-   Zugewinnausgleich
-   Versorgungsausgleich
-   Unterhaltsrangfolge nach neuem Unterhaltsrecht ab 2008
-   Betreuungsunterhalt nach neuem Unterhaltsrecht ab 2008
-   Nachehelicher Unterhalt nach neuem Unterhaltsrecht ab 2008
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"Ehe kaputt und Kasse leer". Sowohl Trennungsunterhalt an den getrennt lebenden Ehegatten als auch nachehelicher Unterhalt an den geschiedenen Ehegatten schmälern ganz erheblich das verfügbare Einkommen. Erfreulicherweise sind die Unterhaltszahlungen aber steuerlich absetzbar. Dafür kommen zwei Möglichkeiten in Betracht: Der Unterhaltsabzug nach § 33a Abs. 1 EStG und das Realsplitting nach § 10 EStG.
Inhalt:
-   Wie Unterhaltsleistungen steuerlich berücksichtigt werden
-   Unterhaltsabzug als außergewöhnliche Belastung
-   Unterhaltsabzug als Sonderausgaben
-   Die Zustimmung des Unterhaltsempfängers
-   Die "Anlage U" zur Einkommensteuererklärung
-   Was alles zum Unterhalt zählt
-   Versteuerung beim Unterhaltsempfänger
"Bis dass der Tod euch scheidet?" Von wegen. Etwa jede dritte Ehe in Deutschland geht vorzeitig auseinander. Und jedes Mal ist dies mit ganz erheblichen Kosten für beide Parteien verbunden. Für jeden Ehegatten stellt sich die Frage, ob er seine Kosten steuerlich als außergewöhnliche Belastung absetzen darf. Zu unterscheiden ist dabei zwischen den Kosten des Scheidungsverfahrens und der Scheidungsfolgesachen.
Inhalt:
-   Wie Scheidungskosten steuerlich berücksichtigt werden
-   Prozesskosten ab 2013 nicht mehr absetzbar?
-   Kosten des Scheidungsverfahrens
-   Kosten der Scheidungsfolgesachen im Zwangsverbund
-   Kosten der Scheidungsfolgesachen außerhalb des Zwangsverbunds
Oftmals zieht nach der Trennung der sorgeberechtigte Elternteil mit dem gemeinsamen Kind weg an einen entfernten Ort. Will der andere Elternteil (meist der Vater) den Kontakt mit seinem Kind aufrechterhalten, muss er weite Wege und damit hohe Aufwendungen für Fahrten, Verpflegung und Übernachtung, ggf. auch für Flüge und Mietwagen vor Ort in Kauf nehmen. Die Frage ist, ob diese Kosten zur Wahrnehmung des Umgangsrechts und zur Kontaktpflege mit dem Kind steuerlich absetzbar sind.
Inhalt:
-   Bisherige Rechtsprechung: Keine Chance!
-   Hoffnung auf Rechtsänderung: Steuerabzug doch nicht möglich
-   Umgangskosten als Krankheitskosten absetzbar?
-   Anrechnung der Umgangskosten auf den Unterhalt?
-   Wegen Umgangskosten Anspruch auf Schadensersatz?
Eine Möglichkeit, wie die Zusammenveranlagung noch ein weiteres Jahr erreicht werden kann: Sie müssten einen Versöhnungsversuch unternehmen.
Es kommt vor, dass künftige Unterhaltsleistungen mit einer Einmalzahlung abgefunden oder zurückliegende Unterhaltsforderungen nachgezahlt werden.
Inhalt:
-   Abfindung künftigen Unterhalts
-   Nachzahlung von Unterhalt
Das Scheidungsrecht sieht vor, dass während der Ehezeit erworbene Anwartschaften auf Altersversorgung aufzuteilen sind. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten mit unterschiedlichen steuerlichen Folgen.
Im neuen Unterhaltsrecht ab 2008 steht das Wohl des Kindes im Vordergrund. Das Kind ist nun vorrangig unterhaltsberechtigt. Schlechter schneidet hingegen der geschiedene Ehegatte ab, der nach der Ehe in verstärktem Maße für seinen Unterhalt selbst verantwortlich ist. Zudem wird das Unterhaltsrecht vereinfacht, indem der Mindestunterhalt für Kinder gesetzlich festgelegt und das Kindergeld unterhaltsrechtlich dem Kind zugeordnet wird. Hier sehen Sie die wesentlichen Neuregelungen aus dem "Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts".
Inhalt:
-   Neue Definition des Mindestunterhalts minderjähriger Kinder
-   Vereinfachung der Kindergeldverrechnung
-   Vorrang des Kindesunterhalts vor dem Ehegattenunterhalt
-   Gleichstellung beim Unterhaltsanspruch wegen Betreuung eines Kindes
-   Schlechterstellung des geschiedenen Ehegatten
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Der Familienleistungsausgleich ist schon kompliziert genug. Bei geschiedenen, getrennt lebenden sowie nicht miteinander verheirateten Eltern aber wird er noch schwieriger. Hier erfahren Sie, welche Besonderheiten bei den verschiedenen Steuervergünstigungen für Sie gelten.
Inhalt:
-   Kindergeld
-   Kinderfreibetrag und BEA-Freibetrag
-   Übertragung des Kinderfreibetrages auf den betreuenden Elternteil
-   Übertragung des BEA-Freibetrages auf den betreuenden Elternteil
-   Kinderbetreuungskosten
-   Behinderten- oder Hinterbliebenen-Pauschbetrag für ein Kind
-   Ausbildungsfreibetrag
-   Entlastungsbetrag für Alleinerziehende
-   Unterhalt für das nichteheliche Kind
-   Unterhalt für die Mutter des nichtehelichen Kindes
-   Aufwendungen in Ausübung des elterlichen Umgangsrechts
-   Kosten eines Vaterschaftsprozesses
-   Kuckuckskinder: Steuerliche Folgen für Scheinvater und wahren Vater
Geschiedene Väter und Väter nichtehelicher Kinder müssen Unterhalt an ihre Kinder zahlen, mit denen sie nicht in einem Haushalt zusammenleben. Ein wichtiger Maßstab bei der Bemessung des Unterhalts ist die sog. Düsseldorfer Tabelle.
Inhalt:
-   Der monatliche Unterhaltsbedarf des Kindes
-   Die Unterhaltssätze nach Düsseldorfer Tabelle
-   Die monatlichen Zahlbeträge des Barunterhaltspflichtigen
-   Unterhaltsbedarf und Zahlbeträge in einer Tabelle
-   Anmerkungen zur Düsseldorfer Tabelle
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Beim Versorgungsausgleich werden im Falle einer Scheidung die während der Ehezeit erworbenen Rentenanrechte zwischen den Ehepartnern hälftig aufgeteilt. Zum 1.9.2009 wurde der Versorgungsausgleich neu geregelt. Jetzt werden die Anrechte aus allen Versorgungssystemen bereits bei der Scheidung geteilt. "Jeder bekommt von allem die Hälfte." Hier sehen Sie die neuen Regeln des öffentlich-rechtlichen Versorgungsausgleichs.
Inhalt:
-   Regelfall: Interne Teilung
-   Ausnahme: Externe Teilung
-   Ausnahme: Verzicht auf Versorgungsausgleich
-   Ausnahme: Ausgleichsansprüche nach der Scheidung
-   Vorrangig: Eigene Vereinbarungen der Ehegatten
-   Neue Versorgungsausgleichskasse bei externer Teilung
-   Besonderheiten bei der Teilung
-   Gesetzliche Grundlagen
Nach dem neuen Versorgungsausgleichsgesetz ab 1.9.2009 gibt es neben dem "Wertausgleich bei der Scheidung" weiterhin den schuldrechtlichen Versorgungsausgleich, jetzt als "Ausgleichsansprüche nach der Scheidung" bezeichnet. Auch wenn die zivilrechtlichen Neuregelungen zum Versorgungsausgleich erst für Scheidungen ab dem 1.9.2009 gelten, so sind die nachfolgenden Steuerregeln bereits ab dem 1.1.2008 anwendbar.
Inhalt:
-   Was ist der schuldrechtliche Versorgungsausgleich?
-   Anspruch auf schuldrechtliche Ausgleichsrente
-   Abtretung von Versorgungsansprüchen
-   Anspruch auf Ausgleich von Kapitalzahlungen
-   Anspruch auf Abfindung
-   Anspruch gegen die Witwe oder den Witwer
-   Gesetzliche Grundlagen
Nach neuem Scheidungsrecht sind einvernehmliche Vereinbarungen zum Ausschluss des Versorgungsausgleichs erwünscht. Im Zusammenhang mit der Ehescheidung kommen verschiedene Zahlungen in Betracht, um den Versorgungsausgleich auszuschließen, die Kürzung der eigenen Versorgungsansprüche zu vermeiden oder die eigenen Versorgungsansprüche zu sichern. Hier erfahren Sie, wie die steuerliche Behandlung solcher Zahlungen geregelt ist.
Inhalt:
-   Private Vereinbarungen über den neuen Versorgungsausgleich
-   Zahlungen zum Ausschluss des Versorgungsausgleichs
-   Informationen zur alten Rechtslage bis 2014
Viele Geschiedene mit minderjährigen Kindern wissen nicht, dass sie nach dem Tode des Ex-Gatten Anspruch auf eine spezielle Rente haben: Die Erziehungsrente. Diese Rentenart ist ein Mauerblümchen unter den gesetzlichen Renten, weithin unbekannt und doch im Bedarfsfall so hilfreich. Sie soll vor allem geschiedenen Frauen, die Kinder großziehen, nach dem Tod des ehemaligen Ehepartners die wegfallenden Unterhaltszahlungen ausgleichen.
Inhalt:
-   Wer hat Anspruch auf die Erziehungsrente?
-   Wie hoch ist die Erziehungsrente?
-   Wie wird die Erziehungsrente steuerlich behandelt?
-   Wie wird eigenes Einkommen angerechnet?
-   Ausschluss nichtehelicher Kinder verfassungswidrig?
Eine Übertragung von vermieteten Grundstücken oder Miteigentumsanteilen bei Scheidung zum Zweck des Zugewinnausgleichs wird steuerlich wie eine Veräußerung gesehen. Was Sie hier beachten müssen.

FORMULAR


EIN SPRUCH

Ein Junggeselle ist ein Mann, der sich lieber besteuern als steuern lässt.
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Junggesellen sollten hohe Steuern zahlen. Es ist nicht gerecht, dass einige Männer glücklicher sein sollen als andere.
(Oscar Wilde, 1854-1900)
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