KAPITALERTRÄGE

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Kapital ist schwindsüchtig. Denn nicht nur Inflation und Spesen kosten Rendite, auch der Fiskus will einen Teil davon. In dieser Rubrik werden allgemeine Informationen rund um die Kapitalbesteuerung geboten.

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   Was gibt's Neues für Sparer und Anleger?

Einen Überblick über die Änderungen 2011 finden Sie hier....
Einen Überblick über die Änderungen 2012 finden Sie hier....
Einen Überblick über die Änderungen 2013 finden Sie hier....
Einen Überblick über die Änderungen 2014 finden Sie hier....

(c) Thorben Wengert/pixelio.de
Im Fall der Steuerhinterziehung besteht die Möglichkeit der strafbefreienden Selbstanzeige. Damit kann Straffreiheit erlangt werden, wenn verschwiegene, unrichtige oder unvollständige Angaben zu Steuerquellen berichtigt, ergänzt oder nachgeholt werden (§ 371 AO). Mit dem "Schwarzgeldbekämpfungsgesetz" werden die Bedingungen für die Strafbefreiung ab Mai 2011 deutlich verschärft.
Inhalt:
-   Die Selbstanzeige mit Strafbefreiung
-   Vollständige Nacherklärung für die Straffreiheit erforderlich
-   Vorverlegung des Zeitpunktes für die Straffreiheit
-   Strafzuschlag bei hohem Hinterziehungsbetrag
-   Vertrauensschutzregelung für Altfälle
-   Steuerhinterziehung: Verlängerung der Verfolgungsverjährung
-   Steuerhinterziehung: Erhöhung der Geldhöchststrafe
-   Steuerhinterziehung: Verschärfung der Freiheitsstrafe
-   Steuerhinterziehung: Bei Erstattung keine verlängerte Festsetzungsfrist
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Im Jahre 2012 haben staatliche Behörden insgesamt rund 187.000 automatisierte Kontenabfragen gestartet - so viele wie nie zuvor. Sie haben hinter dem Rücken der Bürger erkundet, bei welchen Banken die Betroffenen Konten und Depots unterhielten. Sind die Banken bekannt, können die Behörden gezielt nach Kontenständen und Kontenbewegungen forschen. Mit der Befugnis zur heimlichen Kontenschnüffelei wurde das ohnehin schon sieche Bankgeheimnis endgültig beerdigt.
Inhalt:
-   Informationen zum Kontenabrufverfahren
-   Billigung des Bundesverfassungsgerichts
-   Kontenabruf durch Finanzämter
-   Kontenabruf durch Sozialbehörden
-   Kontenabruf durch Gemeinden
-   Kontenabruf durch andere Behörden
-   Kontenabruf bei der Betriebsprüfung
-   Kontenabruf durch die BaFin
-   Gesetzliche Grundlagen
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Seit dem 1.7.2005 sollen Zinserträge aus Auslandseinlagen steuerlich besser erfasst werden. Dazu versenden so gut wie alle EU-Staaten Kontrollmitteilungen über Zinserträge von Anlegern aus anderen EU-Staaten an die heimischen Finanzbehörden. Nur zwei EU-Mitgliedsländer und einige Drittstaaten bewahren ihr Bankgeheimnis und behalten stattdessen eine anonyme Zinssteuer ein.
Inhalt:
-   Welche Staaten Kontrollmitteilungen versenden
-   Welche Staaten Zinssteuer erheben
-   Welche Kapitalerträge von Kontrollmitteilung oder Zinssteuer erfasst werden
-   Welche Personen von Kontrollmitteilung oder Zinssteuer betroffen sind
-   Welche Zahlstellen zu Kontrollmitteilung oder Zinssteuer verpflichtet sind
-   Wie ausländische Zinserträge in Deutschland besteuert werden
-   Wie Zinserträge von Ausländern in Deutschland besteuert werden
(c) Creative studio - Fotolia.com
Zur Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung, organisierter Kriminalität, neuerdings auch Steuerhinterziehung und Sozialbetrug wird das Verbringen von Bargeld und gleichgestellten Zahlungsmitteln in die, aus der und durch die Europäische Union zollamtlich überwacht. Von den Bargeldkontrollen bei Reisen ins Ausland sind nicht nur Ganoven betroffen, sondern auch alle unbescholtenen Bürger. Seit dem 15.6.2007 gelten bei der Bargeldkontrolle verschärfte Regeln.
Inhalt:
-   Die neuen Regeln zur Bargeldkontrolle
-   Reisen innerhalb der Europäischen Union: Absenkung der Anzeigeschwelle
-   Reisen aus der EU und in die EU: Neue Anmeldepflicht auf Formular
-   Ab 1.3.2009 Bargeldkontrollen auch im Nicht-EU-Staat Schweiz
-   Ab 1.8.2009 Bargeldkontrollen auch zu Steuervergehen und Sozialbetrug
-   Gesetzliche Grundlagen
(c) Kaylord/pixelio.de
Es gab einmal einige Staaten, die noch so etwas wie ein Bankgeheimnis hatten und dem deutschen Fiskus nicht die gewünschten Auskünfte in Steuersachen erteilten. So blieben dem Fiskus gar manche Euros bei ausländischen Banken verborgen und damit auch die entsprechenden Kapitalerträge in der Steuererklärung …. Dieses schöne Märchen hat ganz wesentlich der deutsche Finanzminister Steinbrück beendet. Er hatte den sog. Steueroasen den Kampf angesagt und diesen Kampf letztlich beim Weltfinanzgipfel der G 20-Staaten in London im April 2009 gewonnen. Trotzdem baut er mit dem "Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetz" noch zusätzlich eine gewaltige Drohkulisse auf und führt verschärfte Prüfungs- und Aufbewahrungspflichten für wohlhabende Steuerzahler ein.
Inhalt:
-   Vorab: Wo bei der Steuerhinterziehungsbekämpfung angesetzt wird
-   Drohkulisse gegen Steuerzahler mit Geschäftsbeziehungen zu Steueroasen
-   Verschärfte Mitwirkungspflichten bei Bankverbindungen zu Steueroasen
-   Außenprüfung auch bei wohlhabenden Bürgern generell zulässig
-   Pflicht zur Aufbewahrung von Unterlagen bei wohlhabenden Bürgern
-   Bargeldkontrollen: Auch Steuervergehen und Sozialbetrug im Visier
-   EU-Zinssteuer: Ende der Ausnahmeregelung in Sicht
-   Maßnahmen der EU zur Verbesserung des Informationsaustauschs
(c) Dinostock - Fotolia.com
Die Überwachung wird immer dichter und die Kontrolle immer strenger - alles mit dem Argument der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Erweitert werden künftig die Überwachungsfälle, die Überwachungspflichtigen und die Überwachungspflichten. Die Umsetzung der 3. EU-Geldwäscherichtlinie in das deutsche Recht bringt erhebliche Änderungen mit sich, sodass das bestehende Geldwäschegesetz erweitert, umstrukturiert und deshalb neu gefasst wird. Dies erfolgt mit dem Geldwäschebekämpfungsergänzungsgesetz (GwBekErgG) vom 13.8.2008.
Inhalt:
-   Geldwäschegesetz: Strengere Überwachung von Geldbewegungen
-   Geldtransfer-Verordnung: Vollständige Kontrolle von Geldüberweisungen
Mit dem "Gesetz zur Optimierung der Geldwäscheprävention" vom 22.12.2011 wurde die Verdachtsmeldepflicht erheblich verschärft (§ 11 GwG). Doch eher unklar blieb bislang, wann und wie genau die Betroffenen solche Verdachtsmeldungen an das Bundeskriminalamt und an die örtliche Strafverfolgungsbehörde abgeben müssen. Nun hat das Bundesfinanzministerium hierzu ausführliche Auslegungshinweise bekannt gegeben (BMF-Schreiben vom 31.1.2014).
Inhalt:
-   Vorab: Änderung bei der Verdachtsanzeige ab 2012
-   Meldepflicht nach § 11 Abs. 1 Satz 1 GwG
-   Meldepflicht nach § 11 Abs. 1 Satz 2 GwG
-   Empfänger der Verdachtsmeldung
-   Das interne Meldeverfahren
-   Gesetzliche Grundlage
Das vermeintliche Bankgeheimnis in Deutschland wurde in den letzten Jahren durch zahlreiche Maßnahmen kontinuierlich ausgehöhlt, sodass man darauf nicht mehr vertrauen kann. Jetzt wird das Bisschen, was davon vielleicht noch übrig ist, noch weiter aufgeweicht.
Dürfen Wertpapiere innerhalb der Spekulationsfrist verkauft, damit ein steuerrelevanter Verlust realisiert und gleiche Papiere in gleicher Anzahl am selben Tag wieder gekauft werden? Bedeutung hat diese Frage nicht nur bis 2008, sondern auch ab 2009, weil jetzt Verluste jederzeit realisiert werden können, um sie mit positiven Kapitalerträgen zu verrechnen. Ein neues BFH-Urteil sorgt für Klarheit.
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Betrugsfälle spielen bei der Kapitalanlage eine große Rolle. Reingefallene Anleger sind dann gleich doppelt bestraft: Zum einen ist das Geld weg, zum anderen sollen sie auf die vorgegaukelten Scheingewinne auch noch Steuern zahlen müssen. Dies gilt selbst dann, wenn die Gewinne nur auf dem Papier stehen und die Anleger den kriminellen Hintergrund nicht kannten. Das jedenfalls ist die harte Linie des Bundesfinanzhofs.
Inhalt:
-   Was sind Scheingewinne bzw. Scheinrenditen?
-   Wie der Bundesfinanzhof Scheingewinne besteuert
-   Wie die Finanzverwaltung Scheingewinne jetzt behandelt
-   Was betrogene Phönix-Anleger wissen sollten
-   Entschädigungsanspruch für Scheingewinne?
-   Was der Insolvenzverwalter zurückfordern kann
-   Reinfall mit Business Capital Investors Corporation (BCI)
(c) Gourmecana - Fotolia.com
Für Eltern, die ihren Sparerfreibetrag bei Kapitalerträgen ausgeschöpft haben, bietet sich eine Möglichkeit zum Steuern sparen: Sie können weitere Kapitalerträge auf ihre Kinder übertragen. Auf diese Weise lassen sich im Familienverbund die Steuerfreibeträge der Kinder nutzen. Hier erfahren Sie, was Sie bei der Kapitalübertragung beachten müssen und welche Vorteile und Nachteile sich ergeben können.
Inhalt:
-   Bedingungen für die steuerliche Anerkennung
-   Kapitalübertragung ab 2009 schwieriger
-   Vorteile aufgrund der Kapitalübertragung
-   Mögliche Nachteile wegen des Kindeseinkommens
Die meisten Ehepaare - und auch Lebenspartner einer eingetragenen Lebensgemeinschaft sowie viele Partner in nichtehelicher Lebensgemeinschaft - unterhalten gemeinsame Konten und Wertpapierdepots. Dies erleichtert die Verwaltung der täglichen Finanzgeschäfte, stärkt das gegenseitige Vertrauen, birgt aber auch große steuerliche Risiken. Hier erfahren Sie, welche Steuerfallen bei Gemeinschaftskonten lauern, was Sie dazu wissen sollten und wie sich davor schützen.
Inhalt:
-   Aufreger: Anweisungen der Finanzverwaltung
-   Was sind Gemeinschaftskonten?
-   Steuerfalle zu Lebzeiten: Schenkungsteuer
-   Steuerfalle im Todesfall: Erbschaftsteuer
-   Alternative: Zugewinnausgleich im Todesfall und zu Lebzeiten
-   Gemeinschaftskonten bei der Einkommensteuer
-   Rechtliche Grundlagen
Eine ähnliche Funktion wie der Freistellungsauftrag hat die Nichtveranlagungs-Bescheinigung: Damit lässt sich die Auszahlung von Kapitalerträgen ohne Abzug von Abgeltungsteuer bzw. Kapitalertragsteuer erreichen - allerdings bis zu erheblich höheren Beträgen.
Inhalt:
-   Wer kann eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung erhalten?
-   Was genau bewirkt die Nichtveranlagungs-Bescheinigung?
-   Wie Sie die Nichtveranlagungs-Bescheinigung erhalten
-   Verschärfte Kontrolle der Nichtveranlagungs-Bescheinigungen
-   Nichtveranlagungs-Bescheinigung bei Tod des Kontoinhabers
Vielfach unbekannt ist, dass bei Beteiligung an ausländischen Gesellschaften oder bei Gründung eines Betriebes oder einer Betriebsstätte im Ausland eine Mitteilungspflicht an das Finanzamt besteht. Das Auslandsengagement muss innerhalb eines Monats(!) dem zuständigen Finanzamt gemeldet werden. Besonders zu beachten ist die Meldepflicht bei Beteiligungen ab einer Investitionssumme von 150 000 EUR.
Inhalt:
-   Wer Auslandsbeteiligungen melden muss
-   Der BMF-Erlass vom 15.4.2010
-   Vordruck: Mitteilung über Auslandsbeteiligungen
-   Gesetzliche Grundlage
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Für sog. Steuerstundungsmodelle, wie Medien-, Windkraft-, Leasing- und Videogamefonds, wurde die Verlustverrechnung mit dem "Gesetz zur Beschränkung der Verlustverrechnung im Zusammenhang mit Steuerstundungsmodellen" vom 22.12.2005 drastisch eingeschränkt. Betroffen sind Anlagen mit einer modellhaften Gestaltung und Verlusten in der Anfangsphase von mehr als 10% des gezeichneten Kapitals. Verluste aus solchen Anlagen dürfen seit dem 11.11.2005 nicht mehr mit anderen Einkünften im selben Jahr, sondern nur noch mit künftigen Gewinnen aus derselben Einkunftsquelle verrechnet werden.
Inhalt:
-   Die Neuregelung im Überblick
-   Was sind Steuerstundungsmodelle?
-   Welche Anlagen von der Neuregelung betroffen sind und welche nicht
-   Verlustabzugsbeschränkung gilt für alle Einkunftsarten
-   Gesetzliche Grundlagen
Das Finanzamt weiß mehr über Konten als die meisten denken. Eine Ursache liegt darin, dass nach dem Tode das Bankgeheimnis nicht mehr gilt. Banken sind nämlich beim Tode eines Kunden verpflichtet, dem Finanzamt unverzüglich Depots, Guthaben und Zinsen mitzuteilen. Ein neuer Erlass zeigt Einzelheiten.
Bis 2008: Die Spekulationssteuer auf Veräußerungsgewinne mit Wertpapieren - insbesondere Aktien - ist nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in den Jahren 1997 und 1998 verfassungswidrig und nichtig. Was bedeutet diese Entscheidung für die Anleger? Was gilt für Spekulationsverluste? Wie ist die Rechtslage in anderen Jahren? Hier sehen Sie einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen zur Verfassungsmäßigkeit der Spekulationssteuer.
Inhalt:
-   Spekulationssteuer in 1997 und 1998 ist verfassungswidrig und nichtig
-   Spekulationssteuer in den Jahren vor 1997 verfassungswidrig?
-   NEU: Spekulationssteuer in den Jahren 1999 bis 2003 nicht verfassungswidrig
-   Spekulationssteuer ab 2004 verfassungsgemäß!
Ein privates Veräußerungsgeschäft liegt immer dann vor, wenn der Zeitraum zwischen Kauf und Verkauf bei Wertpapieren und anderen Gegenständen sowie bei Termingeschäften weniger als ein Jahr beträgt. Nur bei Grundstücken, Häusern und Wohnungen sind es zehn Jahre. Dann möchte der Fiskus an dem erzielten Gewinn teilhaben. Andererseits können Sie ihn aber auch an Ihren Miesen beteiligen. Im Folgenden geht es in erster Linie um Veräußerungsgeschäfte mit Wertpapieren.
Inhalt:
-   Was sind private Veräußerungsgeschäfte?
-   Wie private Veräußerungsgeschäfte steuerlich behandelt werden
-   Wie Veräußerungsverluste berücksichtigt werden
-   Veräußerung von Wertpapieren
-   Termingeschäfte
-   Veräußerung einer wesentlichen Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft
-   Veräußerung von anderen privaten Wirtschaftsgütern
-   Veräußerung noch vor der Anschaffung

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ALLGEMEIN


EIN SPRUCH

Finanzminister und Bankiers haben eins gemeinsam: Sie leben von anderer Leute Geld. Die Bankiers haben nur die unangenehme Aufgabe, es wieder zurückzuzahlen.
(Hermann Josef Abs, Deutscher Bankier, 1901-1994)
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"Schulden sind das einzige, was man ohne Geld machen kann."
(Karl Pisa, *1924,
österr. Politiker)

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Spruch des Jahres 2008:
"Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind."
(Bundeskanzlerin Merkel zur Finanzkrise am 3.10.2008)
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Zum Kauf der Steuersünder-CD:
"Was wir hier sehen, ist eine moderne Form von Banküberfall."
(Pirmin Bischof, Politiker der CVP in der Schweiz)
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