STEUERÄNDERUNGEN 2006

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Auf dieser Seite bieten wir Ihnen zusammengefasst alle wichtigen Steueränderungen und Neuregelungen des Jahres 2006. Eine nützliche Hilfe beim Erstellen der Steuererklärung. Natürlich sind die Neuerungen allesamt auch in die redaktionellen Beiträge des Steuerratgebers eingearbeitet.

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Nachdem das Jahr 2004 von ungeheuer vielen Steueränderungen (Koch-Steinbrück-Liste!) und das Jahr 2005 von unglaublich weitreichenden Neuregelungen (Alterseinkünftegesetz!) gekennzeichnet war, sind Sie auch im Jahre 2006 wieder von einer Fülle von steuerlichen Änderungen mehr oder weniger betroffen. Hier erfahren Sie, was alles im Bereich Steuern, Sozialversicherung und Arbeit auf Sie zukommt. Zu allen Themen bieten wir Ihnen - unterteilt nach Zielgruppen - die Informationen in der gebotenen Ausführlichkeit.

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Nachdem die "Riester"-Rente seit kurzem boomt, dümpelt die "Rürup"-Rente jämmerlich dahin. Grund dafür sind nicht nur die äußerst restriktiven Bedingungen, die noch schärfer sind als bei der "Riester"-Rente, sondern auch die fehlende steuerliche Auswirkung vor allem bei Selbstständigen. Um die neue Basisrente flott zu bekommen, wurden mit dem Jahressteuergesetz 2007 zwei Verbesserungen geschaffen, die bereits für das Jahr 2006 gelten. Hier sehen Sie eine ausführliche Darstellung der Neuregelung mit zahlreichen Beispielen... (15.11.2006)
Wer im Jahr 2006 in Ruhestand getreten ist und erstmals Rente, Betriebsrente oder Pension bezieht, kann leider seinen Steuerordner noch nicht beiseite stellen, sondern muss sich nun mit den speziellen Regeln der neuen Rentenbesteuerung beschäftigen. Wir machen es Ihnen einfach, indem wir Ihnen hier die für Sie konkret maßgebenden Regelungen und Steuerbeträge aufzeigen.
Berufstätige Eltern können Kinderbetreuungskosten ab 2006 in größerem Umfang steuerlich geltend machen als bisher. Damit sollen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert und die privaten Haushalte als Feld für neue Beschäftigungsmöglichkeiten steuerlich gefördert werden. Auch für nicht erwerbstätige Eltern ändern sich die Abzugsregeln grundlegend. Einen Wermutstropfen aber hat die Neuregelung: Sie ist in außergewöhnlicher Weise kompliziert geraten. In diesem 18-seitigen Beitrag bringen wir Licht ins Dunkel und zeigen Ihnen, was geht und wie es geht.
Ab 2006 sind Handwerkerleistungen in weit größerem Umfang steuerbegünstigt als bisher. Nun können Handwerkerrechnungen für jegliche Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen an der selbst genutzten Wohnung von der Steuerschuld abgezogen werden. Als Auftraggeber müssen Sie aber unbedingt die formalen Anforderungen kennen und beachten, damit das Finanzamt den Steuerbonus gewährt.
Eine Steuervergünstigung gibt es nicht nur für eine Haushaltshilfe in einem geringfügigen oder regulären Beschäftigungsverhältnis, sondern auch für haushaltsnahe Dienstleistungen, die von selbstständigen Dienstleistern erbracht werden. Ab 2006 werden die Steuervorteile für häusliche Pflegeleistungen und für Handwerkerleistungen deutlich verbessert. Wenn Sie hier wissen, auf was es ankommt, können Sie leicht etliche Hundert Euro im Jahr vom Finanzamt bekommen.
Freiberufler und Selbstständige, die ihren Gewinn durch Einnahmen-Überschussrechnung ermitteln, müssen ab 2006 neue Regeln zur steuerlichen Behandlung des Pkw beachten: Sie können Fahrzeuge, die weniger als 50 % für betriebliche Zwecke genutzt werden, zwar dem Betriebsvermögen zuordnen, dürfen den privaten Nutzungswert aber nicht mehr nach der beliebten 1 %-Pauschalmethode versteuern. Diese Einschränkung bringt nun erhebliche Beschwernisse beim Nachweis des betrieblichen Nutzungsumfangs für alle Selbstständigen mit sich.
Besitzer von Wohnmobilen sind seit Jahresbeginn im Ungewissen, wie viel Kfz-Steuer sie bezahlen müssen. Heute nun - am 9.11.2006 - hat der Bundestag eine besondere Kraftfahrzeugsteuer-Regelung für Wohnmobile beschlossen, die rückwirkend zum 1.5.2005 in Kraft tritt: Die Steuer ist zwar höher als bisher, aber doch niedriger als ursprünglich vorgesehen. (9.11.2006)

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Seit dem 1.4.2005 können Finanzämter mittels Kontenabrufverfahren erfahren, bei welchen Banken in Deutschland die Bürger Konten und Depots unterhalten und dann bei diesen Banken gezielt nach Kontenständen und Kontenbewegungen nachforschen. Bei aller Aufgeregtheit um diese Kontrollmöglichkeit blieb in der Öffentlichkeit völlig unbemerkt, dass eine entsprechende Regelung jetzt sogar europaweit gilt: Deutsche Finanzämter können seit dem 2.2.2006 auch in Österreich und in anderen EU-Staaten Konten aufspüren und Kontenbewegungen feststellen. Hier erfahren Sie die Hintergründe und die Einzelheiten...
Seit 2004 müssen Banken und Finanzdienstleistungsinstitute ihren Kunden Jahresbescheinigungen auszustellen, in denen alle steuerlich relevanten Daten aus allen Konten und Depots des Kunden aufgeführt werden. Jetzt hat das Bundesfinanzministerium ein neues Muster für die Jahresbescheinigung 2006 vorgegeben, das Sie in diesem Beitrag aufrufen können und darin noch viele hilfreiche Infos bekommen. (7.9.2006).
Die Beteiligung an geschlossenen Fonds, wie Immobilien-, Schiffs-, Medien-, Windpark-, Leasingfonds, war beliebt, weil Verluste in der Anfangsphase steuermindernd verrechnet werden können. Doch nicht nur dieser Steuervorteil wurde ab 11.11.2005 abgeschafft. Auch die Steuervergünstigungen im Fall der Erbschaft oder Schenkung fallen weg, wenn die Beteiligung an einem gewerblich geprägten Fonds über einen Treuhänder gehalten wird. Das bestimmt ein neuer Erlass mit erheblicher Sprengkraft. Hier erfahren Sie die Einzelheiten und wie Sie die Steuervorteile noch retten können.
Arbeitslose Arbeitnehmer können auf ihrem Weg aus der Arbeitslosigkeit in die Selbstständigkeit eine Förderung von der Agentur für Arbeit erhalten: Ab dem 1.8.2006 werden die bisherige Förderung der Ich-AG und das alternative Überbrückungsgeld ersetzt durch den neuen Gründungszuschuss (nach § 57 SGB III-neu). Die neue Förderung erfolgt künftig jedoch nach strengeren Regeln und in zwei Phasen, ist aber in vielen Fällen lukrativer als die bisherigen Förderungen.

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Zwischenzeitlich wurden mehrere Reformen der Reform beschlossen: Mit dem "Gesetz zur Änderung des SGB II und anderer Gesetze" hat der Bundestag am 17.2.2006 verschiedene Änderungen beim Arbeitslosengeld II verabschiedet, die teilweise ab dem 1.4. und teilweise ab dem 1.7.2006 greifen. Ferner trat am 1.8.2006 das "Gesetz zur Fortentwicklung der Grundsicherung für Arbeitsuchende" in Kraft.
Am 9.11.2006 hat der Bundestag das Jahressteuergesetz 2007 verabschiedet. In diesem Gesetz wurde u.a. das Verbot der Verlustverrechnung auf alle Einkünfte aus Kapitalvermögen ausgedehnt. So weit, so gut. Was aber ärgerlich ist, ist die rückwirkende Anwendung auf alle Anlagen, die seit dem 1.1.2006 gezeichnet wurden. Damit wird wieder einmal das Vertrauen in den Rechtsstaat beschädigt.
Für sog. Steuersparfonds, wie Medien-, Windkraft-, Leasing- und Videogamefonds, wurde die Verlustverrechnung mit dem "Gesetz zur Beschränkung der Verlustverrechnung im Zusammenhang mit Steuerstundungsmodellen" vom 22.12.2005 drastisch eingeschränkt. Betroffen davon sind Anlagen mit einer modellhaften Gestaltung und Verlusten in der Anfangsphase von mehr als 10%. Hier sehen Sie Einzelheiten zum neuen § 15b EStG.
Gemäß Koalitionsvertrag vom 11.11.2005 soll es in dieser Legislaturperiode zu keinen Rentenkürzungen kommen. Dieses Versprechen wird mit dem "Gesetz zur Weitergeltung der aktuellen Rentenwerte ab 1. Juli 2006" zumindest für das Jahr 2006 eingelöst. Dadurch wird eine Rentenkürzung zwar verhindert, aber eben doch zum dritten Mal in Folge eine Nullrunde festgelegt. Hier erfahren Sie die Hintergründe, wie und warum die Rente "dahinsiecht".
Im Rahmen des 25 Milliarden-Programms "Wachstum und Beschäftigung" der Bundesregierung startet die KfW Förderbank am 1. Februar 2006 Verbesserungen und Vergünstigungen im CO2-Gebäudesanierungsprogramm und in den Programmen "Wohnraum Modernisieren" und "Ökologisch Bauen".
Im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 verschenken Firmen WM-Tickets an Kunden, Geschäftsfreunde und Mitarbeiter. Da aber der Fiskus immer irgendwie mit im Spiel ist, herrscht Unklarheit über die steuerlichen Konsequenzen eines solchen Geschenks. Den Braten vor der Nase, will sich der Fiskus hier tatsächlich nicht gänzlich zurückhalten, doch es gibt verträgliche Lösungen. Bundesfinanzminister Steinbrück: "Die Fußball-WM ist ein Fest der Spielfreude - nicht der Steuererklärungen".
Inhalt:
-   Die WM mit Freikarten genießen - Der Fiskus spielt mit
-   Gewährung von WM-Tickets an Geschäftsfreunde und Arbeitnehmer (Hospitality-Leistungen)
-   Eröffnungsfeier zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in München
-   Die Welt zu Gast bei Freunden - als Mieter oder Untermieter
-   Gemeinnützige Hilfsorganisationen: Hilfestellung bei der Fußball-WM
-   Steuererlass für Einkünfte der FIFA im Zusammenhang mit der WM 2006
Das Haushaltsbegleitgesetz 2006 ist Teil eines Sanierungskonzeptes, das durch Mehreinnahmen auf der Einnahmeseite und Einsparungen auf der Ausgabenseite den Staatshaushalt nachhaltig entlastet. Mit diesem Gesetz hat der Bundestag am 19.5.2006 die größte Steuererhöhung der Nachkriegsgeschichte beschlossen. Allein für die höhere Mehrwert- und Versicherungsteuer müssen die Bürger mehr als 21 Milliarden Euro jährlich zahlen. Hier erfahren Sie, von welchen Änderungen Sie darüber hinaus betroffen sein können.
Am 18.1.2006 hat das Bundeskabinett den Entwurf eines "Gesetzes zur steuerlichen Förderung von Wachstum und Beschäftigung" beschlossen. Davon verspricht sich die Bundesregierung positive Impulse für mehr Investitionen und Beschäftigung. Hierzu werden auch die privaten Haushalte als Feld für neue Beschäftigungsmöglichkeiten steuerlich gefördert. Gleichzeitig soll damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden. Die spannende Frage aber ist, ob die beschlossenen Regelungen die hohen Erwartungen erfüllen können. Aber sehen Sie selbst....
Inhalt:
-   Neuregelung und Verbesserung der Abzugs von Kinderbetreuungskosten
-   Verbesserter Steuerabzug für häusliche Pflegeleistungen
-   Verbesserter Steuerabzug für Handwerkerleistungen
-   Selbstständige: Erhöhung der degressiven Abschreibung
-   Selbstständige: Anhebung der Umsatzgrenze für Ist-Besteuerung
-   Binnenschiffer: Steuerfreie Übertragung von Veräußerungsgewinnen möglich
Mit dem "Gesetz zur Eindämmung missbräuchlicher Steuergestaltungen" sollen vor allem legale, aber unerwünschte Steuergestaltungen eingedämmt und der - angeblich - nicht gerechtfertigten Ausnutzung von Gesetzeslücken im Steuerrecht entgegengewirkt werden.
Inhalt:
-   Alle Bürger: Versteigerung von Quittungen strafbar
-   Selbstständige: Verschärfte Besteuerung von Betriebs-Pkw
-   Selbstständige: Aus für Steuersparmodell mit Einnahmen-Überschussrechnung
-   Selbstständige: Verzeichnis für alle Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens
-   Selbstständige und Vermieter: Doch keine Steuerschuldumkehr für Gebäudereinigungsleistungen
-   Aufhebung der Umsatzsteuerbefreiung für öffentliche Spielbanken
Seit dem 1.1.2006 ist das "Gesetz zum Einstieg in ein steuerliches Sofortprogramm" in Kraft. Hier geht es ausschließlich um die Streichung von Steuervergünstigungen, um so die Steuerbasis zu verbreitern. Zur Besänftigung des Volkszorns wird auch der Aspekt der Rechtsvereinfachung angeführt, doch zumindest beim ersten Thema wird es wieder einmal wesentlich komplizierter.
Inhalt:
-   Abschaffung des Sonderausgabenabzugs für Steuerberatungskosten
-   Arbeitnehmer: Abschaffung der Freibeträge für Abfindungen
-   Arbeitnehmer: Streichung des Freibetrages für Übergangsgelder
-   Arbeitnehmer: Wegfall der Freibetrages für Heirats- und Geburtsbeihilfen
-   Vermieter: Abschaffung der degressiven Abschreibung
In der Presse und in Werbeanzeigen ist immer wieder zu lesen, dass Hausbesitzer bis Ende 2006 ihre alten Heizungsanlagen erneuern müssten. Aber stimmt das wirklich? Tatsächlich ist der 31.12.2006 ein wichtiger Stichtag, falls der Heizkessel vor dem 1.10.1978 installiert wurde. Informieren Sie sich hier, was von Ihnen verlangt wird und welche Sonderregelungen es gibt.
Das Damnum oder Disagio, das häufig bei Darlehensverträgen, insbesondere bei Hypothekendarlehen, vereinbart wird, konnte bisher aufgrund besonderer Regelung in voller Höhe als Werbungskosten abgesetzt werden, "sofern es vor dem 1.1.2006 abgeflossen ist". Mit neuem Schreiben hat das Finanzministerium jetzt den Sofortabzug für ein marktübliches Damnum über den 31.12.2005 hinaus verlängert.
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Seit dem Jahre 2001 gibt es mehrere befristete Fördermaßnahmen, die insbesondere älteren arbeitslosen Arbeitnehmern wieder zu einer Beschäftigung verhelfen sollen. Mit dem "5. Gesetz zur Änderung des SGB III und anderer Gesetze", das am 29.11.2005 vom Bundeskabinett beschlossen wurde, sollen diese Fördermaßnahmen über den 31.12.2005 hinaus verlängert werden.
Inhalt:
-   Förderung der Ich-AG
-   Entgeltsicherung für ältere Arbeitnehmer
-   Anreiz für Arbeitgeber bei Beschäftigung älterer Arbeitnehmer
-   Erleichterte Bedingungen für Arbeitslosengeld bei älteren Personen
-   Förderung der beruflichen Weiterbildung älterer Arbeitnehmer
-   Förderung von Eingliederungsmaßnahmen
-   Pflicht zur Arbeitsuchend-Meldung
-   Berücksichtigung bei der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit
-   Vermittlungsgutschein für Arbeitslose
-   Änderung des Arbeitszeitgesetzes für Klinikärzte
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Arbeitnehmer über 50 Jahre, die arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind und eine geringer bezahlte Beschäftigung aufnehmen, können bestimmte Leistungen zur Entgeltsicherung erhalten. Diese Regelung wird nun über den 31.12.2005 hinaus bis zum 31.12.2007 verlängert. Hier sehen Sie die Einzelheiten. (30.11.2005)
Die Förderung für Existenzgründer mittels Zuschusses sollte zum 31.12.2005 auslaufen. Aufgrund des "5. SGB III-Änderungsgesetzes", das am 29.11.2005 vom Bundeskabinett beschlossen wurde, wird die Förderung der Ich-AG über den 31.12.2005 hinaus bis zum 30.6.2006 verlängert. (30.11.2005)
Die Bezugsdauer für das Arbeitslosengeld I beträgt bisher für ältere Arbeitslose bis zu 32 Monaten. Bereits im Jahre 2003 hatte die rot-grüne Bundesregierung beschlossen, die Bezugsdauer für das Arbeitslosengeld ab 2006 drastisch zu verkürzen. Jetzt wird's ernst: Betroffen von der Neuregelung sind Personen, die ab dem 1.2.2006 arbeitslos werden.
Mit dem "Freibetragsneuregelungsgesetz" vom 14.8.2005 und der "Ersten Verordnung zur Änderung der Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung" vom 22.8.2005 werden beim Arbeitslosengeld II einige Verbesserungen eingeführt. Die neue Rechtslage gilt ab dem 1. Oktober 2005, wobei das bisherige Recht noch bis zum Ablauf des aktuellen Bewilligungszeitraumes oder bis zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit anzuwenden ist. (13.9.2005)
Für eine geringfügig beschäftigte Haushaltshilfe kann und muss der Privathaushalt als Arbeitgeber zur Anmeldung und Beitragszahlung den Haushaltsscheck verwenden. Ab dem 1.1.2006 sind über den Haushaltsscheck auch die Anmeldung und Beitragszahlung zur gesetzlichen Unfallversicherung möglich. (18.2.2005)
Wenn Sie Mitarbeiter beschäftigen, müssen Sie für diese neben den Sozialabgaben auch noch zwei Umlagen an die Krankenkasse zahlen: die Umlage U1 für den Krankheitsfall und die Umlage U2 für Mutterschaftsleistungen. Davon profitieren Sie aber dann, wenn der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin krank wird, zur Kur muss oder ein Kind kriegt. Hier erfahren Sie die Einzelheiten zu dieser "Entgeltfortzahlungsversicherung" mit den Neuregelungen ab 2006.
Ab 1.1.2006 wird die Fälligkeit für die Sozialversicherungsbeiträge um 14 Tage auf das Monatsende vorgezogen. Dies bringt zwar den Sozialkassen einmalig Mehreinnahmen von 20 Mrd. Euro, doch für Sie entsteht ein dauerhafter Mehraufwand bei den Lohnabrechnungen. Hier erfahren Sie weiteres. (26.7.2005)
Zum 1.1.2006 steigt - wie jedes Jahr - wiederum die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung. Dies bedeutet für Arbeitnehmer mit einem etwas gehobenen Gehalt erneut höhere Beiträge. Hier sehen Sie die neuen Werte und was sich sonst ändert. (12.12.2005)
In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sind Familienangehörige beitragsfrei mitversichert, wenn ihr Gesamteinkommen regelmäßig im Monat ein Siebtel der monatlichen Bezugsgröße nicht überschreitet. Da die Bezugsgröße zum 1.1.2006 angehoben wird, erhöht sich die Einkommensgrenze von bisher 345 Euro auf 350 Euro. (5.11.2005)

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Wer vor dem 65. Lebensjahr eine Rente bezieht und noch einer Beschäftigung nachgeht, muss aufpassen: Sie müssen bestimmte Hinzuverdienstgrenzen einhalten, wenn Sie Ihren Rentenanspruch nicht gefährden wollen. Zum 1.1.2006 wird die Grenze geringfügig angehoben. (3.11.2005)
Erhalten Sie vom Arbeitgeber freie oder verbilligte Unterkunft und Verpflegung, so ist dieser Vorteil steuer- und sozialversicherungspflichtig. Bewertet wird der Vorteil mit amtlichen Sachbezugswerten, die vergleichsweise günstig sind und zum 1.1.2006 wieder geringfügig angehoben werden.
Viele Mitarbeiter erhalten arbeitstäglich verbilligte oder kostenlose Mittagsmahlzeiten oder aber einen Zuschuss zu den Kosten des Mittagessens. Das Finanzamt möchte diesen Vorteil natürlich gerne versteuert haben. Doch steuerlich macht es einen großen Unterschied, ob der Arbeitgeber Ihnen Mahlzeiten gewährt oder Ihnen Essensmarken bzw. Restaurantschecks überlässt.
Nicht nur bei Pflichtversicherten muss der Arbeitgeber die Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge übernehmen, auch bei freiwillig und privat Krankenversicherten hat er einen Beitragszuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung zu leisten. Hier erfahren Sie, wie hoch die Zuschüsse des Arbeitgebers ab dem 1.1.2006 sein müssen.

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Im Bereich der privaten und betrieblichen Altersvorsorge sind ab dem 1.1.2006 einige Änderungen zu beachten: Bei der "Riester"-Förderung erhöhen sich die Zulage, der Mindesteigenbeitrag und der Sonderausgabenabzug, bei der Steuerförderung erhöht sich der Freibetrag für die Gehaltsumwandlung. Hier sehen Sie die Einzelheiten...
Hier sehen Sie alle Staaten, mit denen Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat. Die aktuelle Liste zum 1.1.2006.

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"Die Fußball-WM ist ein Fest der Spielfreude - nicht der Steuererklärungen."
Peer Steinbrück,
Bundesfinanzminister)

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Zur Fußball-WM im Juni 2006:
"Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft."
(Jean-Paul Sartre, 1905-1980).
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"Nächste Woche machen wir mal nix, damit das auch mal gemacht ist."
(Michael Rich, Team Gerolsteiner, bei der Tour de France 2005)
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