Hier finden Sie weitere interessante aktuelle Informationen und Steuertipps, die Ihnen zu Steuervorteilen verhelfen können oder zumindest Steuernachteile vermeiden helfen.
Im April soll der Kinderbonus von 100 Euro ausgezahlt werden. Besserverdiener bekommen zwar auch das Geld, haben aber davon keinen Vorteil. Alleinerziehende müssen ebenfalls mit einer Falle rechnen. Bei Hartz IV-Empfängern wird der Bonus nicht angerechnet. Die Einzelheiten der Auszahlung hat soeben die oberste Familienkasse bekannt gegeben. (18.3.2009)
Manch einer nimmt in Notlagen und Katastrophenfällen auf Bitten der Kirche, der Gemeinde oder einer karitativen Organisation notleidende Kinder oder Erwachsene in den eigenen Haushalt auf und gewährt ihnen Kost und Logis. Für Ihren Aufwand an Beköstigung, Unterkunft, Fahrten, Bekleidung, Arzneimittel usw. kann die Organisation Ihnen eine Zuwendungsbestätigung ausstellen, die Ihnen wenigstens zu einer Steuererstattung verhilft. (17.3.2009)
Ereignet sich auf einer Fahrt zur Arbeit oder während einer Auswärtstätigkeit ein Totalschaden oder wird der Pkw während der Arbeitszeit gestohlen, können Sie den Schaden als "Absetzung für außergewöhnliche Abnutzung" geltend machen. Gleiches gilt, wenn Ihr Pkw beschädigt wird und Sie auf eine Reparatur verzichten. Hier sollten Sie eine enorm wichtige Finesse kennen, die Ihnen einige tausend Steuereuro mehr einbringen kann. (11.3.2009)
Wenn Sie in den Jahren 2007 oder 2008 einen Verkehrsunfall erlitten haben oder Ihr Fahrzeug während der Arbeitszeit beschädigt oder gestohlen wurde, sollten Sie jetzt einen Antrag beim Finanzamt einreichen und damit Ihre Schadenskosten geltend machen. Dies empfiehlt sich auch dann, wenn der Steuerbescheid bereits bestandskräftig ist. Hierfür haben wir für Sie ein Musterschreiben mit einem Vordruck vorbereitet, mit dem Sie Ihre Schadenskosten einfach und vollständig erfassen können. (6.3.2009)
Dem Kürzungswahn 2007 sind nicht nur die Pendlerpauschale, sondern auch die Unfallkosten zum Opfer gefallen. Jetzt aber wird mit dem "Gesetz zur Fortführung der Gesetzeslage 2006 bei der Entfernungspauschale" auch die Absetzbarkeit von Unfallkosten nach altem Recht wieder eingeführt - und zwar rückwirkend ab 2007. Gleiches gilt bei Beschädigung oder Diebstahl des stehenden Fahrzeugs während der Arbeitszeit. (5.3.2009)
Mit dem vorliegenden "Gesetz zur Fortführung der Gesetzeslage 2006 bei der Entfernungspauschale" wird die alte Rechtslage 2006 punktgenau und unbefristet wiederhergestellt und zudem die Vorläufigkeit der Entfernungspauschale beseitigt. Das bedeutet, dass nun rückwirkend ab 2007 auch wieder Unfallkosten und höhere Kosten für öffentliche Verkehrsmittel absetzbar sind. Mit diesem Gesetz wird das Werkstorprinzip des Herrn Steinbrück beerdigt. (5.3.2009)
Heute hat der BFH ein interessantes Urteil veröffentlicht: Mehrere Angehörige vermitteln untereinander Versicherungsverträge, kassieren dafür jeweils eine Provision und leiten diese an den Versicherungsnehmer weiter. Auch wenn jede Person ihre Provision vollständig weitergibt, muss sie diese dennoch in voller Höhe versteuern. Interessant ist die Begründung hierfür... (4.3.2009).
Verluste entstehen, wenn die Erlöse aus Veräußerung oder Einlösung von Wertpapieren oder anderen Kapitalanlagen niedriger sind als die entsprechenden Erwerbskosten. Solche Verluste können mit positiven Kapitalerträgen saldiert werden und so die Abgeltungsteuer vermindern. Ab 2009 gelten für die Verlustverrechnung völlig neue Regeln - doch ganz einfach sind sie wahrlich nicht. Dieser Beitrag soll den Blick schärfen und das Verstehen erleichtern... (3.3.2009)
Aktuell hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass die rigide Pauschalbesteuerung von "schwarzen" Auslandsfonds vor 2004 gegen EU-Recht verstößt - und zwar gegen den Grundsatz der Kapitalverkehrsfreiheit. Das bedeutet: Die Pauschalbesteuerung ist nicht anzuwenden. Hier gibt's Details zur alten Rechtslage und zum neuen Urteil. (27.2.2009)
Am 1.3.2009 tritt eine Verordnung zur Bargeldkontrolle in der Schweiz in Kraft. Dann wird dort ebenfalls im Rahmen der Zollkontrolle nach mitgeführten Barmitteln gefragt werden. Die Anzeigeschwelle liegt hier allerdings nicht bei 10.000 Euro, sondern bei 10.000 Franken oder entsprechendem Gegenwert in ausländischer Währung. Das sind umgerechnet lediglich 6.780 Euro. Künftig laufen Personen mit größeren Bargeldbeträgen also Gefahr, zweimal in Kontrollen zu tappen: einmal auf deutscher Seite und einmal auf schweizerischer Seite. (19.2.2009)
Wieder einmal hat das Bundesfinanzministerium zwei Urteile des Bundesfinanzhofs mit einem Nichtanwendungserlass belegt und sie damit in den Orkus verbannt. Diesmal aber müssen selbst wir dem Fiskus beipflichten, denn die Auffassung der BFH-Richter ist realitätsfremd und hätte zu einer unnötigen weiteren Verkomplizierung geführt. Die Einzelheiten zu den Zuzahlungen und selbst getragenen Betriebskosten zeigt der Beitrag unter Punkt 5 und 6. (14.2.2009)
Am 13.2.2009 hat der Bundesrat dem "Gesetz zur steuerlichen Förderung der Mitarbeiterkapitalbeteiligung" zugestimmt, das nun am 1.4.2009 in Kraft treten kann. Verbessert wird die Arbeitnehmer-Sparzulage für das Beteiligungssparen und der Steuerfreibetrag für Vermögensbeteiligungen. Der Anlagekatalog für vermögenswirksame Leistungen wird erweitert um sog. Mitarbeiterbeteiligungsfonds. (13.2.2009)
Das sog. Konjunkturgesetz I vom 21.12.2008 war offensichtlich unzureichend, um der Konjunktur die notwendigen Impulse zu geben. So wird nun nachgebessert mit einem zweiten Maßnahmenpaket, dem "Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland". (10.2.2009)
Zum 1. Juli 2009 wird die Kfz-Steuer auf eine emissionsbezogene Kfz-Steuer umgestellt. Für erstmals zugelassene Pkw entscheidet künftig der CO2-Ausstoß wesentlich über die Höhe der Steuer. Pkw, die bis zum 30.6.2009 zugelassen werden, werden noch bis 2013 nach den bisherigen Vorschriften besteuert. Geregelt ist dies im "Gesetz zur Neuregelung der Kraftfahrzeugsteuer und Änderung anderer Gesetze". (9.2.2009)
Mit dem sog. Konjunkturpaket II will die Bundesregierung den Konjunktureinbruch abmildern. So soll die Autoindustrie und der Absatz neuer Fahrzeuge gefördert werden mit einer Abwrackprämie für alte Fahrzeuge. Hier erfahren Sie Einzelheiten zur dieser staatlichen Förderung. (8.2.2009)
Wenn ein Betrieb zahlungsunfähig wird und ein Insolvenzverfahren über den Betrieb eröffnet wird, zahlt die Bundesagentur für Arbeit für einen bestimmten Zeitraum den ausfallenden Arbeitslohn, sog. Insolvenzgeld. Die Mittel hierfür bringen alle Arbeitgeber im Wege einer Umlage auf, sog. Insolvenzgeldumlage. Zur Insolvenzgeldumlage sind aufgrund des "Unfallversicherungsmodernisierungsgesetzes (UVMG)" ab 2009 neue Regelungen zu beachten. (20.1.2009)
Wenn Sie ein Grundstück von einem Bauunternehmen kaufen und sich ein Haus darauf errichten lassen oder gleich ein schlüsselfertiges Eigenheim erwerben, wird Grunderwerbsteuer fällig - und zwar auch auf die Baukosten! Nach Meinung des FG Niedersachsen verstößt dieser "nationale Belastungscocktail" gegen EU-Recht. Jetzt liegt die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vor - und enttäuscht zutiefst. Die steuerliche Mehrfachbelastung bleibt leider weiter bestehen. (12.1.2009)
Seit dem 1.1.2009 ist das neue Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht in Kraft - mit vielen Änderungen und wesentlichen Neuregelungen sowie mit neuen Verschonungs- und Bewertungsvorschriften. Die Neuregelungen werden in mehreren Beiträgen ausführlich erläutert in der Rubrik "Erbschaft und Schenkung". (9.1.2009)
Zur neuen Rentenbesteuerung ab 2005 liegt jetzt die erste Entscheidung des Bundesfinanzhofs vor: Die Richter halten die höhere Besteuerung der Renten für verfassungsgemäß. Die endgültige Ausgestaltung der Altersbesteuerung ab 2040 nach dem Konzept der nachgelagerten Besteuerung sei einwandfrei realisiert worden. Und auch die Übergangsregelung bis zum Jahre 2040 sei verfassungskonform. (8.1.2009)
Geschiedene Väter und Väter nichtehelicher Kinder müssen Unterhalt an ihre Kinder zahlen, mit denen sie nicht in einem Haushalt zusammenleben. Ein wichtiger Maßstab bei der Bemessung des Unterhalts ist die sog. Düsseldorfer Tabelle. Weil zum 1.1.2009 der Kinderfreibetrag und das Kindergeld erhöht wurden, ändern sich auch die Unterhaltsbeträge nach der Düsseldorfer Tabelle. (5.1.2009)
Wer im Jahre 2009 eine Fotovoltaikanlage in Betrieb nimmt, bekommt aufgrund des neuen "Erneuerbare-Energien-Gesetzes" eine geringere Einspeisevergütung als nach altem Recht vorgesehen. Erfreulicherweise aber wird die degressive Abschreibung zum 1.1.2009 wieder eingeführt, sodass Sie höhere Abschreibungsbeträge absetzen können. (3.1.2009)
Nachdem die länderspezifischen Verpflegungs- und Übernachtungspauschbeträge seit 2005 unverändert geblieben sind, werden sie zum 1.1.2009 an die aktuelle Entwicklung angepasst. Die Übernachtungspauschbeträge gelten seit 2008 nicht mehr für den Werbungskostenabzug, sondern nur noch für die steuerfreie Arbeitgeber-Erstattung. Hier sehen Sie die neuen Werte... (22.12.2008)
Gar manche Bürger haben Immobilienbesitz im Ausland, wie Ferienwohnungen, Ferienhäuser oder andere Vermietungsobjekte. Während bisher positive Vermietungseinkünfte steuerlich erfasst wurden, blieben ausländische Vermietungsverluste in Deutschland außen vor. Ab 2008 gelten völlig neue Regeln für ausländische Mieterträge und Mietverluste. (21.12.2008)
Das betrügerische CTS-Schneeballsystem ist deshalb so schlimm, weil die Betroffenen nicht nur das eingezahlte Geld verloren haben, sondern - nach einem neuen Urteil - auch Steuern auf die jahrelang vorgegaukelten Gewinne zahlen müssen. Jetzt weist das Finanzministerium Rheinland-Pfalz darauf hin, dass in besonderen Härtefällen auch ein Teilerlass oder der vollständige Erlass der Steuerschuld möglich ist. (20.12.2008)
Seit Oktober 2007 gibt es die erfreuliche Steuervergünstigung, sogar rückwirkend ab Januar 2007. Jetzt - nach über einem Jahr - klärt die Finanzverwaltung verschiedene Zweifelsfragen zur Anwendung des Ehrenamtsfreibetrages. Diese Äußerungen sind eingearbeitet in unseren umfassenden Beitrag von 13 Seiten. (19.12.2008)
Betreuen Sie als Tagesmutter, als Tagesvater oder als Pflegeeltern fremde Kinder, erhalten Sie dafür eine Vergütung. Für Sie gelten ab 2009 neue Regeln bezüglich der Besteuerung und der Krankenversicherung. Eine neue Vorschrift in § 3 Nr. 9 EStG regelt, dass die Erstattungen des Jugendamtes für Unfallversicherung, Altersvorsorge, Kranken- und Pflegeversicherung steuerfrei bleiben. (18.12.2008)
Bei einem Umzug aus beruflichen Gründen können Ausgaben für Nachhilfeunterricht der Kinder bis zu einem Höchstbetrag und die sonstigen Umzugsauslagen mit einem Pauschbetrag geltend gemacht werden. Jetzt hat das Bundesfinanzministerium die Höchst- und Pauschbeträge rückwirkend ab 1.1.2008 angehoben. Weitere Erhöhungen sind zum 1.1.2009 und zum 1.7.2009 vorgesehen. (17.12.2008)
Bisher war unklar, ob rechtliche Betreuer im Sinne des Betreuungsrechts von dem neuen Ehrenamtsfreibetrag von 500 Euro profitieren. Jetzt gibt das Bundesfinanzministerium grünes Licht. Doch der große Wurf ist das immer noch nicht. Während bisher eine Betreuung steuerfrei blieb, sind es nun gerade mal zwei Betreuungen. Hier erfahren Sie interessante Einzelheiten. (16.12.2008)
Die Arbeitgeberanteile bzw. - bei Minijobs - die Arbeitgeber-Pauschalbeiträge zur Rentenversicherung erhöhen die Rentenansprüche von Rentnern und Pensionären nicht mehr. Deshalb werden diese Beiträge im Rahmen der Vorsorgeaufwendungen nicht als Altersvorsorgeaufwendungen mit dem maßgeblichen Prozentsatz erfasst (2008: 66%) und auch nicht von dem so verminderten Betrag wieder in voller Höhe abgezogen. (15.12.2008)
In der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung sind Familienangehörige beitragsfrei mitversichert, wenn ihr Gesamteinkommen regelmäßig im Monat ein Siebtel der monatlichen Bezugsgröße nicht überschreitet. Da die Bezugsgröße zum 1.1.2009 angehoben wird, erhöht sich die Einkommensgrenze von bisher 355 Euro auf 360 Euro in West und Ost. (14.12.2008)
Obwohl das Thema Spekulationsverluste bald ausläuft, ist eine spannende Frage hierzu bislang noch nicht höchstrichterlich geklärt. Strittig ist nämlich, ob es zulässig ist, Wertpapiere innerhalb der Spekulationsfrist zu verkaufen, damit einen steuerrelevanten Verlust zu realisieren und gleiche Papiere in gleicher Anzahl am selben Tag wieder zu kaufen. Bedeutung hat diese Frage auch ab 2009, weil dann Verluste realisiert werden können, um sie mit positiven Kapitalerträgen zu verrechnen. (13.12.2008)
Heute - am 9.12.2008 - hat das Bundesverfassungsgericht das lang ersehnte Urteil zur Pendlerpauschale verkündet: Die Beschneidung der Entfernungspauschale um die ersten 20 Kilometer und damit auch das neu eingeführte Werkstorprinzip ab 2007 sind verfassungswidrig! Dieser Urteilsspruch ist eine schallende Ohrfeige für Bundesfinanzminister Steinbrück. Und bedröppelt steht auch Bundeskanzlerin Merkel da, die bis zuletzt hartnäckig an der Kürzung festgehalten hat. (9.12.2008)
Die Gastfamilie ist eine besondere Form des betreuten Wohnens für Menschen, die behindert oder psychisch erkrankt sind (früher: Familienpflege). War früher das Betreuungsgeld, das die Gastfamilie erhält, steuerfrei, so wird es seit 2007 als steuerpflichtig behandelt. Doch aufgrund des Jahressteuergesetzes 2009 bleiben die Vergütungen der Gastfamilie ab 2008 wieder steuerfrei. (7.12.2008)
In Anbetracht der weltweiten Konjunkturabschwächung schafft die Bundesregierung - etwas überzogen formuliert - einen "Schutzschirm für Arbeitsplätze" mit 15 Maßnahmen. Die steuerlichen Regelungen sind enthalten im "Gesetz zur Umsetzung steuerrechtlicher Regelungen des Maßnahmenpakets Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung". (5.12.2008)
Mit dem "Gesetz zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen" werden ab 2009 insbesondere das Kindergeld und der Kinderfreibetrag erhöht und die Steuervergünstigungen für haushaltsnahe Dienstleistungen deutlich verbessert. Schon lange - wenn überhaupt jemals - ist es nicht mehr vorgekommen, dass ein Gesetz ausschließlich vorteilhafte Regelungen enthält. (5.12.2008)
Wie in den letzten Jahren gibt es auch für das Jahr 2009 wieder ein Jahressteuergesetz mit einer ungeheuren Vielzahl von größeren und kleineren Steueränderungen. Sie werden staunen, was sich die Bundesregierung diesmal alles ausgedacht hat, damit sich das Steuerkarussell weiter dreht… Hier erläutern wir Ihnen die zahlreichen und wesentlichen Punkte aus dem Jahressteuergesetz 2009, das der Bundestag am 28.11.2008 verabschiedet hat. (5.12.2008)
Mit dem "Gesetz zur Modernisierung und Entbürokratisierung des Steuerverfahrens" will die Bundesregierung vorrangig die elektronischen Möglichkeiten besser nutzen und dadurch Bürokratie abbauen. Das Gesetz steht unter dem Motto "Elektronik statt Papier". Die Änderungen bringen in erster Linie Vereinfachungen und Kontrollmöglichkeiten für den Fiskus, jedoch neue Erschwernisse für die Steuerbürger. Das Gesetz wurde am 13.11.2008 vom Bundestag verabschiedet. (5.12.2008)
Das Jahressteuergesetz 2009, das der Bundestag am 28.11.2008 verabschiedet hat, bringt einen neuen Steuerfreibetrag: Arbeitgeberleistungen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung sind bis zu 500 Euro je Mitarbeiter und Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei. Das gilt bereits für 2008. Hier erfahren Sie interessante Einzelheiten... (28.11.2008)
Das Jahressteuergesetz 2009 ist verabschiedet - und damit auch eine Verbesserung für die Absetzbarkeit von Schulgeld bereits für das Jahr 2008: Begünstigt sind jetzt auch Schulen im EWR-Ausland, und zwar in allen noch offenen Steuerfällen. Begünstigt sind ferner alle Schulen, die zu einem anerkannten allgemein bildenden oder berufsbildenden Schul-, Jahrgangs- oder Berufsabschluss führen. Doch der Sonderausgabenabzug ist künftig gedeckelt - auf immerhin 5.000 Euro, statt wie bisher vorgesehen 3.000 Euro. (28.11.2008)
Der Sozialversicherungsausweis ist ein wichtiges Dokument. In bestimmten Branchen müssen die Beschäftigten den Ausweis ständig mit sich führen. Diese Regelung wird ab 2009 noch verschärft, denn nun müssen außerdem Pass oder Personalausweis mitgeführt werden. Zum 1.1.2009 werden die entsprechenden Vorschriften in einer Vorschrift zusammengefasst (§ 18h SGB IV). Diese und weitere Maßnahmen sollen der Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung dienen. (16.11.2008)
Der Bundesfinanzhof hat vor einer klaren Aussage zur hohen steuerfreien Abgeordneten-Pauschale gekniffen und im Ergebnis festgestellt, dass "Bundestagsabgeordnete keine normalen Steuerbürger" seien. Dieses "Urteil" des BFH ist nur schwer nachzuvollziehen. Deshalb muss jetzt die übergeordnete Instanz ran - das Bundesverfassungsgericht. Dort ist die Verfassungsbeschwerde inzwischen anhängig. (15.11.2008)
Die Tonnagesteuer ist eine pauschale Gewinnermittlungsart, die steuerliche Anfangsverluste ausschließt. Die Steuerlast wird nach der Größe des Schiffes bemessen und fällt unabhängig vom Gewinn oder Verlust aus dem Betrieb des Schiffes an. In der Praxis ist die Steuer sehr niedrig (§ 5a EStG). Ein neuer BMF-Erlass erläutert die Regelungen zur Tonnagesteuer. (14.11.2008)
Bei der Einreise aus Nicht-EU-Ländern, z.B. Schweiz oder USA, sind die Reisefreimengen geringer als bei Reisen innerhalb der EU. Ab 1.12.2008 wird insbesondere die Freimenge für andere Waren (außer Tabak, Alkohol, Arzneimittel und Kraftstoff) deutlich angehoben. Die Neuregelung erfolgt mit der neuen Einreise-Freimengen-Verordnung, mit der die EU-Richtlinie 2007/74/EG vom 20.12.2007 in deutsches Recht umgesetzt wird. (13.11.2008)
Aufgrund der elternfreundlichen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts können Auszubildende, Referendare, Studenten von ihren Einnahmen nicht nur Werbungskosten abziehen, sondern auch Sozialversicherungsbeiträge und andere Einkommensteile, die nicht für Unterhaltszwecke zur Verfügung stehen. So können sie ihr Einkommen unter die kritische Grenze von 7.680 Euro drücken und den Eltern wieder Anspruch auf Kindergeld bescheren. (9.11.2008)
Unterhaltsleistungen an eine bedürftige Person sind bis zu 7.680 Euro als außergewöhnliche Belastungen absetzbar, ohne dass eine zumutbare Belastung angerechnet wird. Doch begrenzt wird der Abzug durch die sog. Opfergrenze, die allerdings bei Ehegatten und Kindern nicht angewandt wird. Jetzt hat der BFH gegen den Fiskus entschieden, dass die Opfergrenze auch beim Partner in nichtehelicher Lebensgemeinschaft nicht angewandt werden darf. (7.11.2008)
Kürzlich hatte der BFH zwei vorteilhafte Entscheidungen für Besitzer eines Firmenwagens gefällt: Wenn das Fahrzeug für die Fahrten zur Arbeit nur einmal wöchentlich oder lediglich für eine Teilstrecke genutzt werde, sei der Zuschlag nur für die tatsächlich durchgeführten Fahrten oder nur für die tatsächlich gefahrene Teilstrecke zu versteuern. Doch die beiden vorteilhaften BFH-Urteile will der Fiskus - wieder einmal! - nicht allgemein anerkennen. (24.10.2008)
Für Kinder und unterhaltsbedürftige Personen, die dauernd im Ausland leben, werden die Steuervergünstigungen und die dazugehörigen Einkommensfreigrenzen bzw. Anrechnungsfreibeträge entsprechend den Verhältnissen des Wohnsitzstaates gekürzt. Je nach Lebensstandard im Wohnsitzstaat erfolgt seit 2004 eine Kürzung um ein, zwei oder drei Viertel. Rückwirkend ab 1.1.2008 werden nun Bulgarien, Rumänien, Tschechien, Russland um eine Gruppe heraufgestuft. (22.10.2008)
Wie heißt es so schön: Vor dem Gesetz sind alle gleich. Doch vor dem Steuergesetz sind Volksvertreter, die Bürger vertreten, offenbar gleicher als die Bürger, die sie vertreten. Bundestagsabgeordnete erhalten ohne Vorlage von Nachweisen eine steuerfreie Kostenpauschale von über 43.000 Euro jährlich, während sich der gemeine Bürger mit einem Arbeitnehmer-Pauschbetrag von läppischen 920 Euro begnügen muss. Entweder ist die Abgeordneten-Pauschale verfassungswidrig zu hoch oder der Arbeitnehmer-Pauschbetrag verfassungswidrig zu niedrig. Diese Frage sollte vom Bundesfinanzhof geklärt werden - doch die Richter haben gekniffen! (7.10.2008)
Aufgrund eines BFH-Urteils aus dem Jahre 2006 gelten seit 2007 neue Regeln für die Besteuerung des geldwerten Vorteils aus zinsverbilligten Arbeitgeberdarlehen. Jetzt hat der Fiskus die Steuerregeln erneut modifiziert und lässt dabei aus Vereinfachungsgründen das alte Verfahren für offene Fälle bis einschließlich 2007 zu und führt auch die Bagatellgrenze von 2.600 Euro wieder ein. (6.10.2008)
Wer im Jahr 2008 in Ruhestand getreten ist und erstmals Rente, Betriebsrente oder Pension bezieht, kann leider seinen Steuerordner noch nicht beiseite stellen, sondern muss sich nun mit den speziellen Regeln der neuen Rentenbesteuerung beschäftigen. Wir machen es Ihnen einfach, indem wir Ihnen hier die für Sie konkret maßgebenden Regelungen und Steuerbeträge aufzeigen. (18.9.2008)
Dass der Übungsleiterfreibetrag für eine bei einer ausländischen Körperschaft ausgeübte Nebentätigkeit versagt bleibt, hatte der Europäische Gerichtshof als Verstoß gegen die Dienstleistungsfreiheit nach EU-Recht befunden. Daraufhin hat jetzt der Bundesfinanzhof einem Rechtsanwalt aus Deutschland, der im Jahre 1991 einen 16 Stunden umfassenden Lehrauftrag an der Universität Straßburg wahrgenommen hatte, den Übungsleiterpauschbetrag zugestanden. Und auch das Gesetz wird entsprechend geändert. (17.9.2008)
Viele Firmen laden bestimmte Mitarbeiter zu mehrtägigen Seminaren und Tagungen an touristisch interessante Orte meist im Ausland ein. Diese Veranstaltungen sollen zum einen der beruflichen Fortbildung dienen, zum anderen das bessere Kennenlernen fördern und zugleich auch eine Belohnung für die geleistete Arbeit sein (Incentive-Reise). Nach neuem Recht muss nicht mehr der ganze Vorteil versteuert werden. (12.9.2008)
Ab dem Jahr 2012 wird das Renteneintrittsalter schrittweise von 65 auf 67 Jahre. Dieser Übergangszeitraum wird bis zum Jahre 2029 andauern. Dann können die Jahrgänge ab 1964 - die heute 44-Jährigen und Jüngeren - erst mit 67 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen. Aber wissen Sie - die Sie älter als 44 Jahre sind - eigentlich, wann Sie frühestens Ihre normale Altersrente ohne Abschläge bekommen können? (26.8.2008)
Nach einem neuen Urteil des BFH darf der Erbe den Verlustvortrag des Erblassers nicht mehr in seiner Steuererklärung abziehen. Dies soll lt. BFH erst für Erbfälle nach Veröffentlichung des Urteils gelten. Das Urteil wurde erstmals am 12.3.2008 auf der Internetseite des BFH veröffentlicht. Doch erfreulicherweise ist der Fiskus einmal großzügig: Maßgebend soll die Veröffentlichung des Urteils im Bundessteuerblatt sein - und das ist der 18.8.2008. (21.8.2008)
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Oftmals kommt es vor, dass steuerliche Sachverhalte kaum oder nur schwer aufgeklärt werden können. Erleichterung kann dann die sog. "tatsächliche Verständigung" bringen. Dies ist nichts anderes als ein "Kuhhandel" zwischen Finanzamt und Steuerbürger, mit dem aufwendige Ermittlungen und ein langer Rechtsstreit vermieden werden. Der "Deal" dient also der Effektivität der Besteuerung und dem Rechtsfrieden. Erstmals legt jetzt das Bundesfinanzministerium die Grundsätze für die tatsächliche Verständigung fest (BMF-Schreiben vom 30.7.2008). (20.8.2008)
In einem Aufsehen erregenden Urteil hatte das Bundessozialgericht im Jahre 2006 entschieden, dass bei Erwerbsminderungsrenten, die vor dem 60. Lebensjahr bewilligt werden, keine Rentenabschläge vorgenommen werden dürfen. Doch weder die Deutsche Rentenversicherung noch die Bundesregierung wollten diese Entscheidung akzeptieren. Jetzt hat aufgrund geänderter Zuständigkeit ein anderer Senat des Bundessozialgerichts Erbarmen mit der Rentenkasse und gegen die Versicherten entschieden. (18.8.2008)
Bei einer Verabschiedung in den Ruhestand im Rahmen einer militärischen Veranstaltung hatte ein Brigadegeneral die Bewirtungskosten übernommen. Der Bundesfinanzhof hatte diese als beruflich veranlasst angesehen. Doch im zweiten Rechtsgang verweigerte das Finanzgericht dem General aus formalen Gründen die Anerkennung und brummte ihm sogar noch die gesamten Verfahrenskosten auf. Also ein Pyrrhussieg? Nein, der General kämpfte weiter und bekam jetzt wieder Recht... (6.8.2008)
Am 1. August hat der Versand von 80 Millionen Mitteilungen begonnen, in denen das Bundeszentralamt allen Bürgern vom Baby bis zum Greis ihre neue Steuer-Identifikationsnummer mitteilt und was alles unter dieser Nummer über sie gespeichert ist. Mit der neuen Steuer-ID werden Sie wiederum ein Stück gläserner und ein Teil kontrollierbarer - im Jahre 24 nach George Orwells Vision von '1984'. Big Brother is watching you. (5.8.2008)
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"Was klagt ihr über die vielen Steuern! Unsere Trägheit nimmt uns zweimal so viel ab, unsere Eitelkeit dreimal so viel und unsere Torheit viermal so viel." (Benjamin Franklin, 1706-1790) ________________
"Man soll sich nicht über Dinge ärgern. Denn das ist denen völlig egal." (Euripides, 480-406 v.Chr.)