NOCH NEUIGKEITEN

Hier finden Sie weitere interessante aktuelle Informationen und Steuertipps, die Ihnen zu Steuervorteilen verhelfen können oder zumindest Steuernachteile vermeiden helfen.

Kostenpflichtige Inhalte - So funktioniert es!
Im Jahr der Trennung ist die Zusammenveranlagung noch möglich. In diesem Fall ist das Finanzamt zuständig, das zuerst mit der Sache befasst ist. Es kommt also darauf an, wer von beiden als erster die Steuererklärung bei seinem Wohnsitzfinanzamt abgibt. Einzelheiten regelt eine neue Verfügung der OFD Niedersachsen. (30.3.2010)
ELENA - ein hübscher Frauenname steht für eine der größten persönlichen Datensammlungen in Deutschland. Seit Jahresanfang müssen Arbeitgeber alle möglichen Daten ihrer Mitarbeiter zu dieser Mega-Datenbank melden. Was genau zu melden ist, legt die neue ELENA-Datensatzverordnung fest, die soeben veröffentlicht wurde. Hier sehen Sie die Einzelheiten und die Verordnung im Wortlaut. (28.3.2010)
Für steuerliche Zwecke müssen Einkünfte und Steuerbeträge in Fremdwährung in Euro umgerechnet werden. Die Frage ist: Zu welchem Zeitpunkt und mit welchem Wert erfolgt die Umrechnung. Die Antwort gibt der BFH in einem neuen Urteil. Weiterhin gibt es unterschiedliche Regelungen für Arbeitslohn und Kapitalerträge einerseits sowie Einkünfte bei Kindern andererseits. (16.3.2010)

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Erwerbsminderungsrenten aus der gesetzlichen Rentenversicherung werden seit 2005 statt vorher mit 4% jetzt mit über 50% besteuert. Das ist eine Erhöhung um sage und schreibe 1.150 %! Hingegen sind private Erwerbs- oder Berufsunfähigkeitsrenten jetzt nur noch mit 2% - bei erstmaliger Bewilligung - zu versteuern. Kann ein derart krasser Besteuerungsanstieg rechtlich in Ordnung sein? Der BFH muss dies nun klären. (6.3.2010)
Für Auswärtstätigkeiten und bestimmte andere berufliche Fahrten können Sie die Fahrtkosten statt mit der Dienstreisepauschale von 30 Cent mit dem höheren Kilometer-Kostensatz Ihres Pkw absetzen. Falls keine Tankbelege vorliegen, können die Spritkosten geschätzt werden. Hier sind die Durchschnittswerte für 2009. (19.2.2010)
Bei Grenzgängern in die Schweiz geht das Besteuerungsrecht an die Schweiz über, wenn Sie im Kalenderjahr aus beruflichen Gründen an mehr als 60 Arbeitstagen nicht an Ihren Wohnort zurückkehren (Nichtrückkehrtage). Die Frage ist, ob und wann sog. Pikettdienste zu Nichtrückkehrtagen führen. Dabei ist zu unterscheiden zwischen der sog. Arbeitsbereitschaft (Pikettdienst im Betrieb) und der Rufbereitschaft (Pikettdienst außerhalb des Betriebs). Hierzu äußert sich die OFD Karlsruhe. (17.2.2010)
Steht eine Immobilie längere Zeit leer, kann es mit dem Finanzamt Streit über die steuerliche Anerkennung der Kosten geben. Doch auch in dieser Zeit können die Aufwendungen als vorab entstandene Werbungskosten absetzbar sein, wenn Sie eine Vermietungsabsicht bzw. Einkunftserzielungsabsicht glaubhaft machen können. (16.2.2010)
Zu allgemein strittigen Fragen nehmen die Finanzämter in die Steuerbescheide einen Vorläufigkeitsvermerk nach § 165 AO auf. Damit wird erreicht, dass Sie keinen Einspruch einlegen müssen und die Finanzämter nicht in der Flut von Einsprüchen ertrinken. Ab sofort gibt's einen Vorläufigkeitsvermerk auch für Kinderbetreuungskosten (15.2.2010).
Unterstützen Sie Ihr studierendes oder arbeitsloses Kind, Ihre Lebensgefährtin oder Ihren geschiedenen Ehegatten, die jeweils selber ein Kind betreuen, ergeben sich zwei Fragen: Können auch Unterhaltsleistungen für dieses Kind steuerlich abgesetzt werden? Kann wenigstens das Einkommen des Unterhaltsempfängers um dessen Unterhaltsbeiträge für sein Kind vermindert werden und sich so ggf. der Abzugsrahmen für Ihre Unterhaltsleistungen erhöhen? (14.2.2010)
Das große Erdbeben in Haiti am 13. Januar 2010 hat Schäden und Leid in unvorstellbarem Ausmaß über Land und Leute gebracht. Um die Spendenbereitschaft zu fördern, zeigt sich der Fiskus nicht kleinlich: Für den steuerlichen Spendenabzug und andere Maßnahmen zur Hilfe eröffnet ein neuer BMF-Erlass eine Reihe von Vereinfachungs- und Kulanzregelungen. (9.2.2010)
Beim Leerverkauf verkauft der Anleger Aktien, die er nicht besitzt. Er setzt darauf, dass die Papiere im Kurs fallen und er sie später zu einem günstigeren Preis einkaufen kann. Gewinn ist dann der Unterschiedsbetrag zwischen dem Leerverkauf und dem nachfolgendem Eindeckungsgeschäft. Was Sie hierzu wissen sollten. (8.2.2010)
Die Anmeldung bei Steuerrat24 erfolgt über ClickandBuy. Nach der Registrierung bei ClickandBuy wird Ihnen das Abonnement von Steuerrat24 angezeigt, das Sie dann "akzeptieren" können. Sofort steht Ihnen das gesamte Informationsangebot uneingeschränkt offen. Hier sehen Sie im Video, wie einfach der Anmeldevorgang ist.
Bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) wird ein Grad der Behinderung (GdB) zuerkannt - im Allgemeinen unter 50. Doch in vielen Fällen kann ein GdB von 50 erreicht werden. Und damit besteht Anspruch auf höhere Steuervorteile. (4.2.2010)
Mit dem Abzug der Abgeltungsteuer ist die Steuerschuld für Kapitalerträge grundsätzlich abgegolten. Das bedeutet, dass auch Aufwendungen im Zusammenhang mit der Einnahmeerzielung nicht mehr als Werbungskosten berücksichtigt werden. Und doch gibt es Ausnahmen. (2.2.2010)
Das bisherige Doppelbesteuerungsabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten lief am 31.12.2008 aus. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist nicht damit zu rechnen, dass in Kürze ein neues DBA unterzeichnet wird. Damit herrscht seit dem 1.1.2009 ein abkommensloser Zustand. Doch nun können die Betroffenen eine andere günstige Steuerregelung nutzen. (30.1.2010)
Um Erwerbstätige zum lebenslangen Lernen zu motivieren und zu mobilisieren, gibt es seit Anfang 2009 die "Bildungsprämie". Wichtigste Komponente dieser Förderung ist der Prämiengutschein. Und beim Prämiengutschein gibt es ab dem 1.1.2010 zwei erfreuliche Verbesserungen: Erhöhung des Zuschusses und Anhebung der Einkommensgrenze. (27.1.2010)
In einer sansationellen Grundsatzentscheidung hat der BFH - und zwar der nun zuständige 6. Senat - die bisherige engherzige Rechtsprechung des 3. Senates über Bord geworfen und in mehreren Punkten Herz für die arg betroffenen Menschen gezeigt: Aufwendungen für behinderungsbedingte Umbaumaßnahmen am Eigenheim sind jetzt viel öfter als bisher absetzbar. (22.1.2010)
Für Zinsen aus der Instandhaltungsrücklage kann ein Freistellungsauftrag nicht erteilt werden, sodass die Bank immer Abgeltungsteuer einbehält. Die Frage ist, wie die Zinsen zu versteuern sind und wie die Abgeltungsteuer angerechnet werden kann. (19.1.2010).
Bei Gemeinschaftskonten kann der Abzug von Abgeltungsteuer nicht mittels Freistellungsaufträgen verhindert werden, weil Gläubiger und Kontoinhaber nicht identisch sind. Die Kapitalerträge stehen den beteiligten Personen anteilig zu. Und bei einer Versteuerung kann auch die einbehaltene Abgeltungsteuer anteilig angerechnet werden. (19.1.2010)
Die Zinsen aus dem Mietkautionskonto sind vom Mieter zu versteuern. Doch oftmals weiß der Mieter gar nicht, wie hoch überhaupt die Zinsgutschrift ist, die er versteuern muss. Auf jeden Fall muss die Bank immer Abgeltungsteuer einbehalten, ohne dass der Mieter dies mittels Freistellungsauftrag verhindern kann. Wie kann der Mieter die einbehaltene Abgeltungsteuer anrechnen lassen? (19.1.2010)
Durch die Einführung der Abgeltungsteuer ergeben sich beim Depotübertrag auf eine andere Bank sowie bei der Depot- oder Wertpapierübertragung auf eine andere Person erhebliche Änderungen gegenüber der bisherigen Rechtslage. Hier erfahren Sie die Einzelheiten... (18.1.2010).
Werden bei beruflichen Auslandsreisen noch ein paar Tage drangehängt, um Land und Leute kennen zu lernen, haben die Finanzämter bisher oftmals die Fahrt- oder Flugkosten insgesamt abgelehnt. Jetzt aber hat der Bundesfinanzhof seine enge Sicht geweitet und lässt nun bei gemischten Reisen eine Aufteilung der Kosten für die Hin- und Rückreise zu. (13.1.2010).

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Die XETRA-Gold-Anleihe ist durch Gold in physischer Form gedeckt. Der Anleger kann jederzeit seinen Anspruch auf Lieferung der verbrieften Menge Gold geltend machen. Nach Auffassung der Emittentin ist der Gewinn aus Veräußerung oder Einlösung der Anleihe kein steuerpflichtiger Kapitalertrag und unterliegt nicht der Abgeltungsteuer. Doch jetzt - nach genau einem Jahr mit Abgeltungsteuer - gibt der Fiskus bekannt, dass dies nicht zutrifft. Nun sollen die Finanzgerichte ran. (8.1.2010)
Die Abgeltungsteuer sollte die Kapitalbesteuerung krass vereinfachen und alles ganz, ganz einfach machen. Die Neuregelung wurde soooo einfach, dass das Bundesfinanzministerium schon bisher in mindestens 7 Schreiben zu Zweifelsfragen Stellung nehmen musste. Der große Wurf aber kommt am Silvestertag: Ein Erlass von 105 Seiten soll jetzt restlos alle Unklarheiten beseitigen. Wirklich? Hier können Sie das umfangreiche BMF-Schreiben abrufen. (31.12.2009)
Viele Freiberufler sichern sich durch eine Praxisausfallversicherung ab, die im Fall einer Erkrankung oder eines Unfalls des Betriebsinhabers oder eines anderen Schadensereignisses die fortlaufenden Betriebskosten und einen entgangenen Gewinn erstattet. Die Frage ist, ob die Beiträge als Betriebsausgaben absetzbar sind und die Versicherungsleistungen im Schadensfall versteuert werden müssen. (30.12.2009)
Mit dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz wird zum 1.1.2010 der steuerliche Kinderfreibetrag von 3.864 EUR auf 4.368 EUR angehoben. Dies hat Auswirkungen auf den Kindesunterhalt bei geschiedenen oder nicht miteinander verheirateten Eltern. Ab Januar müssen die Väter von Scheidungskindern deutlich mehr bezahlen - bis zu 54 EUR mehr pro Monat. (28.12.2009)
Leiharbeitnehmer sind oftmals in einem Betrieb für einen längeren Zeitraum tätig, um einen fest umrissenen Arbeitsauftrag auszuführen. Die Frage ist dann, ob eine Auswärtstätigkeit oder eine regelmäßige Arbeitsstätte vorliegt. Jetzt endlich akzeptiert der Fiskus die vorteilhaften BFH-Urteile und erkennt höhere Fahrtkosten als Werbungskosten bei den Betroffenen ein. Die Einzelheiten erfahren hier ... (23.12.2009)
Beim Kauf von Jahreswagen erhalten Werkangehörige hohe Personalrabatte. Diesen Preisvorteil müssen die Mitarbeiter als geldwerten Vorteil versteuern. Doch jetzt gibt sich der Fiskus kulanter und lässt einen höheren Anteil des Rabattes steuerfrei - und zwar rückwirkend ab 1.1.2009. (23.12.2009)
Ab dem 1.1.2010 sind für etliche Länder geänderte Verpflegungs- und Übernachtungspauschbeträge zu beachten. Für Kanada, Südafrika und Australien gibt es eine neue Unterteilung nach Städten. Die Übernachtungspauschbeträge können seit 2008 zwar nicht mehr als Werbungskosten abgesetzt werden, doch der Arbeitgeber kann diese Sätze steuerfrei erstatten. (22.12.2009)
Arbeitnehmer sind in der gesetzlichen Krankenversicherung versicherungsfrei, wenn ihr Jahreseinkommen die sog. Jahresarbeitsentgeltgrenze bzw. Versicherungspflichtgrenze in drei aufeinanderfolgenden Jahren übersteigt. Sie können dann weiterhin freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung bleiben oder in die private Krankenversicherung wechseln, wenn ihr Gehalt diese Grenze auch im kommenden Jahr überschreitet. (19.12.2009)
Heute, am 18. Dezember, hat der Bundesrat dem sog. Wachstumsbeschleunigungsgesetz zugestimmt. Damit kommen Familien ab Januar 2010 in den Genuss eines höheren Kindergeldes oder Kinderfreibetrages, Erben der Steuerklasse II und Unternehmenserben werden besser gestellt und das Hotelgewerbe kann sich über eine Steuerermäßigung von 12% freuen. Doch ob diese Maßnahmen das Wachstum beschleunigen, scheint fraglich. Vielleicht gibt es wenigstens einen kleinen Konjunkturimpuls. (18.12.2009)
Es ist guter Brauch, dass die Finanzämter in der Weihnachtszeit auf Maßnahmen verzichten, die für die Bürger belastend sein können, und mit schlechten Nachrichten zurückhaltend sind. So soll es auch in diesem Jahr wieder sein. "Der Weihnachtsfrieden soll einen kleinen Beitrag leisten, damit die Menschen in unserem Land ein besinnliches Fest feiern können." (18.12.2009)
Wer über ein hohes Einkommen verfügt, wird vom Fiskus zunehmend belastet. Seit 2007 gibt es die sog. Reichensteuer, ein Steuerzuschlag von 3 Prozentpunkten für Vielverdiener. Ab 2010 sind gut betuchte Angestellte, Vermieter und Kapitalanleger zur Aufbewahrung von steuerlichen Unterlagen verpflichtet und müssen mit Außenprüfungen rechnen. Wohlhabende Bürger geraten nun verstärkt ins Visier des Fiskus. (16.12.2009)
Wer im Jahr 2009 in Ruhestand getreten ist und erstmals Rente, Betriebsrente oder Pension bezieht, kann leider seinen Steuerordner noch nicht beiseite stellen, sondern muss sich nun mit den speziellen Regeln der neuen Rentenbesteuerung beschäftigen. Wir machen es Ihnen einfach, indem wir Ihnen hier die für Sie konkret maßgebenden Regelungen und Steuerbeträge aufzeigen. (12.12.2009)
Überlässt der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern verbilligt oder unentgeltlich eine Vermögensbeteiligung, ist der geldwerte Vorteil in bestimmter Höhe steuerfrei. Seit dem 1.4.2009 gelten neue Regelungen und ein höherer Steuerfreibetrag. Jetzt regelt ein neuer Erlass des Bundesfinanzministeriums die Einzelheiten. (11.12.2009)
Aufgrund von Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs müssen etliche gesetzliche Regelungen in Deutschland geändert und an das EU-Recht angepasst werden. Dies geschieht mit dem "Gesetz zur Umsetzung steuerrechtlicher EU-Vorgaben sowie weiterer steuerrechtlicher Regelungen", das derzeit im Entwurf vorliegt. (5.12.2009)
Für die Nachrüstung von Diesel-Pkw mit Rußpartikelfilter besteht seit August das Wahlrecht, anstelle der Kfz-Steuerermäßigung von 330 EUR einen Barzuschuss in Höhe von 330 EUR zu beanspruchen. Beide Förderungen sollen planmäßig zum 31.12.2009 auslaufen. Hier gibt's den Förderantrag und weitere Infos... (4.12.2009)
Fahrzeuge, die "übers Geschäft laufen" und privat mitgenutzt werden, bereiten in der Steuererklärung allerlei Kopfzerbrechen. Zur steuerlichen Behandlung von Kosten, Privatnutzung und betrieblichen Fahrten hat die Finanzverwaltung jetzt einen aktualisierten Erlass herausgegeben. Die neuen Anweisungen haben wir in unseren Ratgeber zum Betriebs-Pkw eingearbeitet. (2.12.2009)
Jedes Jahr bietet das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF Weihnachts- und Grußkarten sowie Jahreskalender an. Seit über 50 Jahren werden diese ehrenamtlich verkauft. Wir möchten Sie zur Unterstützung dieser traditionellen Aktion ermuntern, denn Sie unterstützen damit nicht nur eine gute Sache, sondern erlangen selbst einen prächtigen Steuervorteil. (1.12.2009)
Das Niedersächsische Finanzgericht hat verfassungsrechtliche Zweifel an der "Dauersteuer" Solidaritätszuschlag und deshalb die Frage dem Bundesverfassungsgericht zur Klärung vorlegt. Falls auch Sie des Solidaritätszuschlages überdrüssig sind, können Sie deswegen Einspruch einlegen. Hier gibt's dazu ein Musterschreiben. (26.11.2009).
Falls Sie sich jeden Tag selbst verköstigen müssen, wissen Sie selber: Entweder ist das "tägliche Brot" auf Dauer zuwider, oder das Tagesessen in umliegenden Lokalitäten wird auf Dauer ziemlich teuer. Eine elegante Methode zur finanziellen Unterstützung beim täglichen Mittagessen sind Restaurant Menü-Schecks. Hier sehen Sie die neuen Werte für das Jahr 2010. (24.11.2009)
In der Vorweihnachtszeit finden wieder allerorten betriebliche Weihnachtsfeiern statt - vermutlich als Dank für die gute Mitarbeit im zu Ende gehenden Jahr. Ist der Arbeitgeber großzügig, zeigt sich auch der Fiskus nicht kleinlich. Doch müssen bestimmte Bedingungen beachtet werden, damit der Fiskus dem Weihnachtsmann nicht in die Tasche greift. (23.11.2009)
Nach der EU-Fluggastverordnung müssen die Fluggesellschaften eine Entschädigung zahlen, wenn der Flug überbucht ist oder annulliert wird, nicht aber bei Verspätung. Jetzt hat der Europäische Gerichtshof entschieden, dass Fluggäste bei Verspätung einen ähnlichen Schaden in Form von Zeitverlust erleiden wie bei Annullierung. Und deshalb bekommen auch sie nun eine Entschädigung ab einer Verspätung von 3 Stunden. (20.11.2009)
Für Kinder und unterhaltsbedürftige Personen, die dauernd im Ausland leben, werden verschiedene Steuervergünstigungen und die abzugsfähigen Unterhaltshöchstbeträge entsprechend den Verhältnissen des Wohnsitzstaates gekürzt. Je nach Lebensstandard im Wohnsitzstaat erfolgt eine Kürzung um ein, zwei oder drei Viertel. Ab 2010 gibt es eine neue Ländergruppeneinteilung. (17.11.2009)

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Im malerischen Städtchen Staufen im Landkreis Breisgau-Hochwarzwald mit seinen 8.000 Einwohnern sind zahlreiche Häuser von schweren Schäden betroffen. Der Grund hierfür sind geothermische Bohrungen zur Erschließung von Erdwärme für das historische Rathaus. Dabei stieg Tiefenwasser auf und brachte darüber liegende Erdschichten zum Aufquellen. Die Folge ist, dass sich der Boden hebt und an den Häusern Risse entstehen. Jetzt stellt der Fiskus Steuererleichterungen in Aussicht. (14.11.2009)
Kurz vor Jahresschluss fragt sich manch einer, ob er zur Steuerersparnis noch eine "Rürup"-Rentenversicherung abschließen soll. Die zweite Frage ist, bis zu welcher Höhe sich solche Beiträge in diesem Jahr steuermindernd auswirken, vor allem bei hohen Einmalbeträgen. Mit Hilfe unseres Vordrucks können Sie den steuerwirksamen Betrag leicht ermitteln. (13.11.2009)
Verbilligte oder unentgeltliche Flüge, die Fluggesellschaften ihren Mitarbeitern gewähren, sind als Sachbezug steuerpflichtig. Bewertet wird der geldwerte Vorteil für sog. "Produktflüge" nach der Rabattregelung und für "Stand-by-Flüge" nach Durchschnittswerten. Diese Werte wurden jetzt für die Jahre 2010 bis 2012 neu festgesetzt. (10.11.2009)
Zum 1. Januar 2010 wird die garantierte Einspeisevergütung für neu installierte Fotovoltaikanlagen deutlich herabgesetzt. Die Absenkung ist höher als bisher angenommen. Dies ist allerdings keine Maßnahme der neuen Bundesregierung, sondern so bereits im Erneuerbare-Energien-Gesetz 2009 festgelegt. (9.11.2009)
In den Jahren 2001 bis 2007 waren mehr als 70 % aller unterhaltspflichtigen geschiedenen Väter und Väter nichtehelicher Kinder beim Familienleistungsausgleich benachteiligt: Ihnen kam einerseits der zivilrechtliche Ausgleich beim Kindergeld nicht oder nur teilweise zugute, andererseits erhielten sie keine steuerliche Entlastung durch die Kinderfreibeträge. Diese Regelung ist jedoch nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts verfassungsgemäß. (4.11.2009)
Preise und Preisgelder sind ähnlich wie Lotteriegewinne. Daher liegt die Annahme nahe, solche unentgeltlichen Zuwendungen seien steuerfrei. Dies aber ist ein Irrtum. Für die steuerliche Beurteilung kommt es darauf an, ob das Preisgeld die berufliche Leistung des Preisträgers honoriert oder vornehmlich dessen Persönlichkeit ehren oder dessen Lebenswerk würdigen soll. (2.11.2009)
Dürfen Wertpapiere innerhalb der Spekulationsfrist verkauft, damit ein steuerrelevanter Verlust realisiert und gleiche Papiere in gleicher Anzahl am selben Tag wieder gekauft werden? Jetzt hat der BFH diese Frage bejaht. Bedeutung hat diese Frage nicht nur bis 2008, sondern auch ab 2009, weil jetzt Verluste jederzeit realisiert werden können, um sie mit positiven Kapitalerträgen zu verrechnen. (25.10.2009)
Das Arbeitsprogramm der neuen Bundesregierung für die kommenden vier Jahre steht unter dem Motto: Wachstum - Bildung - Zusammenhalt. Hier sehen Sie die geplanten Vorhaben auf 128 Seiten. (24.10.2009)
Welche Steuerklassenkombination ist für berufstätige Ehegatten die günstigere? Für 2010 wirkt sich der verbesserte Abzug der Krankenversicherungsbeiträge bereits während des Jahres aus. Um Ihnen die Steuerklassenwahl zu erleichtern, gibt es Tabellen, die soeben aktualisiert wurden. Mit deren Hilfe können Sie leicht überprüfen, welche Steuerklassenkombination für Sie günstiger ist, Sie also insgesamt die geringste Lohnsteuer entrichten müssen. (23.10.2009)
Belege und Aufzeichnungen spielen im Steuerrecht eine wichtige Rolle. Keine Steuervergünstigung ohne entsprechenden Nachweis und keine Buchung ohne Beleg! Das Finanzamt traut nur dem, was schwarz auf weiß geschrieben steht. Doch nach Erledigung der Steuererklärung ist die Frage: Aufbewahren oder Vernichten? (18.10.2009)
Bei Eheleuten muss die Steuerklassenkombination mit den geringsten Steuerabzügen am Ende doch nicht die beste Wahl sein. Die Wahl der Steuerklasse hat nämlich eine häufig unterschätzte Nebenwirkung: Sie beeinflusst die Höhe von Sozial- und Lohnersatzleistungen entscheidend mit, z.B. das Elterngeld, Arbeitslosengeld I, Mutterschaftsgeld, Aufstockungsbetrag bei Altersteilzeit. (16.10.2009)
Ab dem 1.1.2010 werden Wohnmobile, die in der Schadstoffklasse S 1 eingestuft sind, höher besteuert - und zwar nach den höheren Werten der Schadstoffklasse S 0. (15.10.2009)
Dies ist zwar kein Steuertipp, aber dennoch bares Geld wert: Rund 600 000 Kunden der ehemaligen Deutschen Beamten-Versicherung (DBV) haben seit dem 1.3.2007 die Möglichkeit, unerwartet und unverhofft Geld zu bekommen - und das meist völlig steuerfrei. Die erste Runde ist am 2.3.2009 ausgelaufen. Jetzt läuft die zweite Runde für einen erneuten Geldsegen bis zum 1.10.2012. (15.10.2009)
Hatten Sie dieses Jahr hohe Werbungskosten, Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen? Oder Aufwendungen für Kinderbetreuung, Haushaltshilfe, haushaltsnahe Dienstleistungen, Handwerkerleistungen? Dann müssen Sie nicht bis nächstes Jahr warten, um dafür über die Steuererklärung eine Steuererstattung zu erhalten. Wenn Sie wollen, können Sie noch in diesem Jahr ein zusätzliches "Weihnachtsgeld" vom Fiskus bekommen. Hier erfahren Sie mehr.... (14.10.2009)
Bevor Sie Ihre neue Lohnsteuerkarte für 2010 beim Arbeitgeber abgeben, sollten Sie prüfen, ob Sie nicht vom Finanzamt einen Freibetrag darauf eintragen lassen, etwa für Fahrtkosten, PC-Abschreibung oder das häusliche Arbeitszimmer. Dies ist möglich, wenn Sie Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnliche Belastungen von voraussichtlich mehr als 600 Euro haben werden, wobei Werbungskosten allerdings nur über 920 Euro gerechnet werden. Hier erfahren Sie die Einzelheiten... (13.10.2009)
Bei Neuverträgen mit Vertragsabschluss ab 2005 ist der Unterschiedsbetrag zwischen Versicherungsleistung und Summe der Beiträge steuerpflichtig. Was einfach klingt, ist jedoch höchst kompliziert geworden. Jetzt gibt das Bundesfinanzministerium schon zum zweiten Male tiefschürfende Ergüsse zu den neuen Steuerregeln. Wir versuchen, das wirre Gestrüpp zu lichten und verständlicher zu machen. Aber 20 Seiten sind's doch geworden... (13.10.2009)
Berufstätige Eheleute können sich vom Finanzamt auf ihrer Lohnsteuerkarte für das Jahr 2010 statt der Steuerklassen III und V die "Steuerklasse IV mit Faktor" eintragen lassen. Mit dem neuen Faktorverfahren wird der Splittingvorteil bereits während des Jahres besser berücksichtigt - und der geringer verdienende Ehepartner bekommt netto mehr ausgezahlt. Außerdem wird so eine Steuernachzahlung am Jahresende vermieden. (12.10.2009)
Der Bundesfinanzhof hat kürzlich bei einem Lehrer einer "Aussetzung der Vollziehung" zugestimmt und die Kosten des Arbeitszimmers vorläufig anerkannt. Jetzt weist das Bundesfinanzministerium die Finanzämter an, die Arbeitszimmerkosten in allen Fällen wie in den Jahren vor 2007 bis zu 1.250 Euro vorläufig zu berücksichtigen. (7.10.2009)
Zum 1.1.2010 verändern sich wieder - wie jedes Jahr - die maßgeblichen Werte in der gesetzlichen Sozialversicherung: Beitragsbemessungsgrenzen, Bezugsgröße, Geringfügigkeitsgrenze, Grenze für Familienversicherung usw. Hier sehen Sie die neuen Werte für das Jahr 2010, die noch durch den Bundesrat bestätigt werden müssen. (6.10.2009)
Die regelmäßige Weiterbildung ist wichtig zur Sicherung und Erhaltung des Arbeitsplatzes. Um Erwerbstätige zum lebenslangen Lernen zu motivieren und zu mobilisieren, gibt es seit Anfang 2009 die "Bildungsprämie". Wer in seine Weiterbildung investiert, wird über staatliche Zuschüsse und Finanzierungsmöglichkeiten gefördert. Hier erfahren Sie die Einzelheiten.(23.9.2009)
Wer über ein hohes Einkommen verfügt, wird vom Fiskus zunehmend belastet - zusätzlich auch über die Reichensteuer. Ab 2010 sind besser verdienende Angestellte, Vermieter und Kapitalanleger zur Aufbewahrung von steuerlichen Unterlagen verpflichtet und müssen mit Außenprüfungen rechnen. (21.9.2009)
Seit 2007 sind die Kosten eines häuslichen Arbeitszimmers nur noch dann als Werbungskosten abziehbar, wenn es den "Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung" darstellt. Jetzt hat der BFH wegen ernstlicher Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Arbeitszimmerregelung einer "Aussetzung der Vollziehung" zugestimmt. Das bedeutet: Das Finanzamt muss auf Antrag die Arbeitszimmerkosten bei Lehrern, Professoren, Handelsvertretern u.a. vorläufig anerkennen. (20.9.2009).
Nach gesetzlicher Lesart sind Aufwendungen für ein Erststudium seit 2004 nicht mehr als Werbungskosten, sondern nur noch begrenzt bis zu 4.000 EUR als Sonderausgaben absetzbar. Doch jetzt hat der Bundesfinanzhof eine erfreuliche Grundsatzentscheidung zugunsten der Studierenden gefällt: Falls vor dem Erststudium eine Berufsausbildung absolviert wurde, sind die Studienkosten in unbegrenzter Höhe Werbungskosten. (19.9.2009)
Zur Bundestagswahl am 27. September 2009 treten weit mehr als die großen bekannten Parteien an und buhlen nicht nur um Ihre Stimme - sondern auch um Spenden. Denn Stimmen und Spenden bringen den Parteien zusätzlich Geld aus der Staatskasse: Für die ersten vier Millionen Stimmen gibt's jeweils 85 Cent und darüber hinaus 70 Cent je Stimme. Und für jeden Euro, den Sie einer Partei spenden, erhält diese aus der Staatskasse nochmals 38 Cent. (8.9.2009)
Seit den 90er Jahren werden Versicherungsmodelle zur ergänzenden Altersvorsorge angeboten, die sich durch Bankkredit und Steuerersparnisse angeblich selbst finanzieren, z.B. Sicherheits-Kompakt-Rente der Schnee-Gruppe, SpaRenta Kombirente, ARAG Mehrertrags-Rente, Novarent-Europlan, Lex-Konzept-Rente. Jetzt stürzt eine wichtige Säule dieser Modelle ein, denn nach Einführung der Abgeltungsteuer 2009 werden Schuldzinsen nicht mehr als Werbungskosten bei den Kapitaleinkünften anerkannt und Verluste aus Kapitalvermögen nicht mehr mit anderen Einkünften verrechnet. Wie der Fiskus diese Modelle beurteilt, erläutert ausführlich die OFD Rheinland in einer aktuellen Verfügung. (2.9.2009)
Im Jahre 2007 hatte ein Urteil des Niedersächsischen Finanzgerichts für Aufsehen gesorgt, das die Umlagezahlungen des Arbeitgebers nicht als steuerpflichtig beurteilte. Daraufhin hatten die Arbeitgeber ihre Mitarbeiter auf diese vorteilhafte Entscheidung hingewiesen, und viele Beschäftigte hatten Einspruch erhoben. Doch jetzt hat der Bundesfinanzhof alle frohen Erwartungen wieder eingedampft. (1.9.2009)
Ab dem 1. August 2009 werden bei den Bargeldkontrollen außer Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung auch Verdachtsmomente auf Steuerhinterziehung, Steuerordnungswidrigkeiten und Sozialversicherungsbetrug von den Zollbehörden verfolgt. Dies gilt auch dann, wenn Sie Barmittel von weniger als 10.000 EUR mit sich führen. Diese Verschärfung erfolgt nahezu unbemerkt durch das Steuerhinterziehungsbekämpfungsgesetz vom 29.7.2009. Siehe Punkt 6. (28.8.2009)
Für die Versteuerung des Preisvorteils auf Jahreswagen von Werksangehörigen hatte der Bundesfinanzhof vor drei Jahren die Wahl zwischen zwei Verfahren ermöglicht. Damit hätten die Werksangehörigen sehr zufrieden sein können - nicht aber der Fiskus, der sich dagegen sperrte. In einem neuen Urteil verbessern die Richter jetzt nochmals ihre damaligen Methoden, indem sie die Vorteile aus beiden Bewertungsmethoden zu Gunsten der Mitarbeiter kombinieren. (26.8.2009)
Seit dem 10.9.2008 sind alle Berufskraftfahrer im Personen- und Güterverkehr - also Busfahrer und Lkw-Fahrer - gesetzlich verpflichtet, neben dem Erwerb des Führerscheins auch noch eine Grundqualifikation zu absolvieren und diese alle fünf Jahre durch Weiterbildung aufzufrischen. Bei der steuerlichen Beurteilung der Kosten macht's der Fiskus wieder unnötig kompliziert. (22.8.2009)
Eine beliebte Gestaltung, um Vermögen auf die nächste Generation zu übertragen, ist die Vermögensübertragung gegen Versorgungsleistungen im Wege der vorweggenommenen Erbfolge. Hierbei kann der Übernehmer die Versorgungsleistungen als Sonderausgaben absetzen, und der Übergeber muss die erhaltenen Leistungen als sonstige Einkünfte versteuern. Bei Neuverträgen müssen neue Regeln beachtet werden. (19.8.2009)
Werden Menschen z. B. bei Verkehrsunfällen verletzt oder getötet, kommen Schadensersatzansprüche des Geschädigten oder seiner Hinterbliebenen gegen den Schädiger in Betracht. Die Frage ist, ob solche Schadensersatzrenten wegen entgangenen Unterhalts, für unfallbedingten Mehraufwand und für Schmerzensgeld steuerpflichtig oder steuerfrei sind. Hier gibt's die Antwort. (17.8.2009)


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HINWEISE

EIN SPRUCH

"Die willkürliche Grenze bei der Mindestbesteuerung ist unerträglich. Dann sind wir nicht mehr weit davon entfernt, dass Leute mit Schuhgröße 45 mehr Steuern zahlen müssen als mit 43."
(Heinz-Jürgen Pezzer,
Vors. Richter am BFH)

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"Wir brauchen klare Steuergesetze. Wenn immer gleich die erstbeste Schnapsidee in ein Gesetz gegossen wird, stiftet das erhebliche Verwirrung beim Bürger. Nehmen Sie nur das Steuervergünstigungsabbau-
gesetz: Erst wird es unausgegoren verkündet, dann jeden Tag 2,20 m zurückgerufen."
(Gernot Mittler, ehem. Finanzminister Rh.-Pfalz)
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