Computer und Telekommunikation

Auch ein Computer kann ein Arbeitsmittel sein. Sie erfahren in dieser Rubrik, wie Sie die Kosten optimal absetzen. Die Steueränderung des Jahres 2018 sorgt für verbesserte Abzugsmöglichkeiten. Zudem erfahren Sie, wie Sie die Kosten rund um Telefon und Internet steuerlich geltend machen können. Vordrucke:

Vordruck: Aufwendungen für Computer und Software
Vordruck: Berufliche Telekommunikationskosten Nachweismethode
Vordruck: Berufliche Telekommunikationskosten Pauschalmethode
Konnten Sie das Finanzamt mit guten Argumenten davon überzeugen, dass der Computer für Sie ein berufliches Arbeitsmittel ist oder wie hoch der berufliche Nutzungsanteil ist, gibts viele Fragen zum "Wie" des Steuerabzugs. Im ersten Fall sind die Kosten voll absetzbar, im zweiten Fall nur teilweise. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihre Aufwendungen für Anschaffung, Aufrüstung und Austausch des PC und seiner Komponenten steuerlich optimal geltend machen.
Vordruck: Aufwendungen für Computer und Software

Wer aus beruflichen Gründen vom privaten Gerät aus Telefonate führt, Faxe verschickt, E-Mails sendet und empfängt oder im Internet surft, kann das Finanzamt an seinen "Telekommunikationskosten" beteiligen. Hier erfahren Sie, welchen Kostenanteil Sie in der Steuererklärung ansetzen können und wie Sie diesen ermitteln.
Vordruck: Berufliche Telekommunikationskosten Nachweismethode

Vordruck: Berufliche Telekommunikationskosten Pauschalmethode

Auch ein Computer kann ein Arbeitsmittel sein. Mit einem Grundsatzurteil hat der Bundesfinanzhof die steuerliche Absetzbarkeit geklärt: Die Kosten können in voller Höhe oder aber auch nur mit dem beruflichen Nutzungsanteil absetzbar sein. Hier erfahren Sie, wann der PC in vollem Umfang und wann er nur mit dem beruflichen Nutzungsanteil absetzbar ist, wie dieser berufliche Nutzungsanteil ermittelt wird und wie die abzugsfähigen Kosten berechnet werden.

Wenn der Arbeitgeber seinen Mitarbeitern Gegenstände zur privaten Nutzung überlässt, muss dieser private Nutzungsvorteil normalerweise als geldwerter Vorteil versteuert werden. Eine Ausnahme gilt jedoch für die Privatnutzung von betrieblichen Datenverarbeitungs- und Kommunikationsgeräten, wie PC, Laptop, Tablet-PC, Telefon, Handy, Smartphone usw., mitsamt Peripheriegeräten, Zubehör und zugehöriger Software. Alles steuerfrei!

Aufwendungen für beruflich genutzte Software sind als Werbungskosten absetzbar. Dies gilt sogar dann, wenn der PC selbst steuerlich nicht anerkannt wird. Hier erfahren Sie, wie Software steuerlich behandelt wird.

Zum Computer gehören auch bestimmte Peripheriegeräte, insbesondere Monitor, Drucker, Scanner. Diese Geräte sind selbstständig bewertungsfähige Wirtschaftsgüter, die eigenständig über die Nutzungsdauer abzuschreiben sind, wenn sie mehr als 410 Euro (ohne MwSt.) gekostet haben. Falls aber die Anschaffungskosten weniger als 410 Euro betragen, stellt sich die Frage, ob die Geräte sog. geringwertige Wirtschaftsgüter darstellen und deshalb in voller Höhe sofort abgesetzt werden können.

ERP-Software (Enterprise Resource Planning Software) ist ein Softwaresystem, das zur Optimierung von Geschäftsprozessen eingesetzt und aus verschiedenen Modulen (z. B. Fertigung, Finanzen, Logistik, Personal, Vertrieb) zusammengestellt wird. Wesensmerkmal eines ERP-Systems ist die Funktion zur umfassenden Integration und Steuerung verschiedener Unternehmensaktivitäten. Für den betrieblichen Einsatz ist es notwendig, die Programme an die unternehmensspezifischen Belange anzupassen. Der Gesamtvorgang der Einführung der ERP-Software wird als Implementierung bezeichnet.

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