Firmenwagen / Dienstwagen

Wer einen Firmenwagen bzw. Dienstwagen nutzen darf, muss für die private Nutzung einen geldwerten Vorteil versteuern. Dafür ist zwar der Arbeitgeber zuständig, doch sollten auch Sie als Arbeitnehmer wissen, wie der private Nutzungswert ermittelt und versteuert wird. Hier erfahren alles Wichtige rund um den "Firmenwagen und die Steuern." Wenn Sie hier auf klicken, haben Sie zudem Zugriff auf folgende wertvolle Arbeitshilfen:

Vordruck: Nutzungswert nach der Pauschalmethode
Vordruck: Nutzungswert nach der Pauschalmethode
Vorduck: Nuzungswert nach der Fahrtenbuchmethode
Vordruck: Korrektur des versteuerten Nutzungswerts
Rechner: Berechnung des Nutzungswerts nach der Pauschalmethode
Zur Ausstattung von bestimmten Berufspositionen und zum Gesamtpaket einer attraktiven Entlohnung gehört ein Firmenwagen bzw. Dienstwagen. Die Möglichkeit der privaten Nutzung muss allerdings als geldwerter Vorteil versteuert werden. Dafür ist zwar der Arbeitgeber zuständig, doch sollten auch Sie als Arbeitnehmer wissen, wie der private Nutzungswert ermittelt und versteuert wird. Hier erfahren Sie alles Wichtige rund um den "Firmenwagen und die Steuer".

Bisher gibt es nur wenige Elektro- und Elektrohybridfahrzeuge. Als größte Probleme gelten eine relativ geringe Reichweite der Autos, hohe Anschaffungskosten und eine unzureichende Ladestation-Infrastruktur. Nun will die Bundesregierung Elektroautos im Straßenverkehr stärker fördern.


Ohne großen Aufwand kann der Nutzungswert pauschal ermittelt werden, wobei als Grundlage lediglich der Listenpreis des Fahrzeugs und Ihre Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte benötigt werden. Im Übrigen bleibt Ihre individuelle Situation außer Betracht, weshalb Sie häufig mehr versteuern als notwendig wäre.
Vordruck: Nutzungswert nach der Pauschalmethode
Vordruck: Korrektur des versteuerten Nutzungswerts
Rechner: Berechnung des Nutzungswerts nach der Pauschalmethode

Arbeitnehmer mit Firmenwagen und Selbstständige mit Betriebs-Pkw müssen für die private Nutzung des Fahrzeugs einen privaten Nutzungswert ermitteln und versteuern. Am einfachsten lässt sich dieser Nutzungswert nach der 1 %-Pauschalmethode berechnen. Doch in bestimmten Fällen kann die Berechnung nach der Fahrtenbuchmethode steuerlich vorteilhafter sein, ist allerdings auch mit erheblich mehr Aufwand verbunden. An das Fahrtenbuch stellt der Fiskus hohe Anforderungen. Hier erfahren Sie, wie Sie ein Fahrtenbuch "ordnungsgemäß" führen.

Lohnt sich der Kauf eines umweltschonenden Elektrofahrzeugs? Diese Frage stellen sich Arbeitgeber, wenn sie ihren Mitarbeitern einen Firmenwagen zur Verfügung stellen wollen, und Unternehmer, wenn sie für sich einen Betriebs-Pkw anschaffen wollen. Bei Elektrofahrzeugen und Hybridelektrofahrzeugen ist der Preis derzeit noch deutlich höher als für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Zwecks Verbreitung solcher Fahrzeuge gibt es eine steuerliche Vergünstigung.

Die meisten Arbeitgeber berechnen und versteuern den privaten Nutzungswert nach der sog. 1 %-Pauschalmethode, weil dies für sie am einfachsten ist. Das aber muss für Sie nicht unbedingt die beste Lösung sein. Sollte für Sie die Fahrtenbuchmethode günstiger sein, können Sie den Nutzungswert in Ihrer Einkommensteuererklärung korrigieren und damit eine Steuererstattung erzielen. Eine weitere Korrekturmöglichkeit gibt es bei der Zuschlagsbesteuerung.

Anstatt den Nutzungswert pauschal zu ermitteln, kann er auch mit den anteiligen tatsächlichen Kosten des Arbeitgebers angesetzt werden, die auf die Privatfahrten und auf die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte entfallen. Um diesen Anteil feststellen zu können, müssen Sie ein Fahrtenbuch führen. Hier erfahren Sie, wie Sie den Nutzungswert nach der Fahrtenbuchmethode ermitteln und wie Sie hierzu ein Fahrtenbuch "ordnungsgemäß" führen.

Auch beim Firmenwagen spielt die Umsatzsteuer eine Rolle, denn es handelt sich um ein Fahrzeug des Arbeitgebers und um eine unternehmerische Nutzung. Der Arbeitgeber muss die Umsatzsteuer berechnen und an das Finanzamt abführen. Wie die Umsatzsteuer auf den privaten Nutzungswert zu berechnen ist, regelt das Bundesfinanzministerium in einem neuen Erlass (BMF-Schreiben vom 5.6.2014, BStBl. 2014 I S. 896).

Lohnt sich der Kauf eines umweltschonenden Elektrofahrzeugs? Diese Frage stellen sich Arbeitgeber, wenn sie ihren Mitarbeitern einen Firmenwagen zur Verfügung stellen wollen, und Unternehmer, wenn sie für sich einen Betriebs-Pkw anschaffen wollen. Bei Elektrofahrzeugen und Hybridelektrofahrzeugen ist der Preis derzeit noch deutlich höher als für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Zwecks Verbreitung solcher Fahrzeuge gibt es eine steuerliche Vergünstigung.

Überlässt der Arbeitgeber dem Mitarbeiter einen Firmenwagen zur privaten Nutzung, denkt man meist nur an die Ermittlung und Versteuerung des geldwerten Vorteils im Rahmen der Lohnsteuer. Doch die Fahrzeugüberlassung stellt eine Leistung dar, für die der Arbeitgeber auch Umsatzsteuer zahlen muss. Wenn nun der Mitarbeiter im Ausland wohnt oder der Arbeitgeber seinen Sitz im Ausland hat, gilt für die Umsatzbesteuerung seit dem 30.6.2013 eine komplizierte Neuregelung.

Zu den Besonderheiten der Umsatzsteuer bei Überlassung eines Firmenwagens an den Gesellschafter-Geschäftsführer sowie bei Pkw-Überlassung durch eine Personengesellschaft bringt die Verfügung der OFD Frankfurt vom 23.4.2007 etwas Klarheit (OFD Frankfurt vom 23.4.2007, DStR 2007 S. 1677; OFD Karlsruhe vom 5.4.2011, DStR 2011 S. 771).

Hier finden Sie zahlreiche Vordrucke rund um die Geltendmachung von Kfz-Kosten und zur Versteuerung der Privatnutzung von Firmen- bzw. Dienstwagen.

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