Familienstand

Der Familienstand kann erheblichen Einfluss auf die steuerliche Belastung haben. Die nachfolgende Rubrik gibt Hinweise zu den steuerlichen Folgen der einzelnen Familienstände. Zahlreiche weitere Hinweise finden Sie in der Rubrik "Trennung und Scheidung."

Zum 1.1.2013 werden die steuerlichen Veranlagungsformen bei Ehegatten neu geregelt. Die Anzahl der Varianten wird von sieben auf vier verringert. Die bisherige getrennte Veranlagung wird zur neuen Einzelveranlagung umgestaltet, die besondere Veranlagung im Jahr der Heirat fällt weg. Dies soll die Komplexität des Besteuerungsverfahrens verringern.

Mit dem Lebenspartnerschaftsgesetz wurde für gleichgeschlechtliche Paare zum 1.8.2001 die Möglichkeit geschaffen, eine Lebenspartnerschaft zu begründen, welche in ihren Wirkungen der Ehe sehr nahe kam und inzwischen der Ehe tatsächlich nahezu gleichgestellt ist (sog. Homo-Ehe). Dieser Ratgeber bietet steuerliche und außersteuerliche Informationen für Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft.

Immer mehr Menschen leben ohne Trauschein in nichtehelicher Lebensgemeinschaft zusammen. Anders als die Ehe und die eingetragene Lebenspartnerschaft ist diese Lebensform bislang nicht gesetzlich geregelt und gegenüber den beiden anderen steuerlich stark benachteiligt. Hier erfahren Sie, was Sie unter steuerlichen Aspekten zur nichtehelichen Lebensgemeinschaft wissen sollten.

"Scheiden tut weh - auch im Portemonnaie". Trennung und Scheidung sind oft sehr belastende Lebenseinschnitte. Neben dem seelischen Schmerz ergeben sich erhebliche finanzielle Belastungen und allerlei steuerlichen Fragen. Zumindest die steuerlichen Fragen sollen in diesem Ratgeber geklärt werden.

Trennung und Scheidung sind oft sehr belastende Lebenseinschnitte. Neben dem seelischen Schmerz ergeben sich erhebliche finanzielle Belastungen und allerlei steuerlichen Fragen. Im zweiten Teil des Beitrages geht es um Unterhaltszahlungen an Kinder, um das Kindergeld, den Kinderfreibetrag, den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende, um Fragen rund um die Immobilie, den nachehelichen Unterhalt sowie um viele weitere Punkte.

Eheleute, die getrennt leben, können letztmals für das Jahr der Trennung noch gemeinsam zur Einkommensteuer veranlagt werden und damit den Vorteil des günstigen Splittingtarifs nutzen. Dies ist immer dann vorteilhaft, wenn einer keine oder nur geringe Einkünfte hat. Ab dem folgenden Jahr werden die Ehegatten wie Ledige einzeln veranlagt.

Stirbt der Ehegatte, muss sich der überlebende Ehegatte plötzlich um alles alleine kümmern - auch um die steuerlichen Belange. Für Verwitwete gelten eine Vielzahl von steuerlichen Besonderheiten.

Logo
In Steuerfragen gut beraten!
Jetzt Mitglied werden und Steuern sparen!