Steuertipp der Woche Nr. 124: Kostenerstattungen für Gutscheine vermeiden

Sachbezüge vom Arbeitgeber sind als Arbeitslohn steuerpflichtig. Für bestimmte Wohltaten gibt es aber eine interessante Steuervergünstigung: die kleine Sachbezugsfreigrenze von 44 EUR pro Monat. Diese 44-EUR-Grenze haben sich in der Vergangenheit viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer zunutze gemacht, beispielsweise durch die monatliche Hingabe eines Warengutscheins, eines Benzingutscheins oder durch Kostenerstattungen nach dem Erwerb von Waren durch Arbeitnehmer. AKTUELL ist ab dem 1.1.2020 im Gesetz festgeschrieben worden, dass nachträgliche Kostenerstattungen jedoch nicht mehr als Sachbezug gelten, folglich nicht unter die 44 EUR-Grenze fallen und zu versteuern sind. Damit sind folgende - in der Vergangenheit liebgewordene - Modelle unseres Erachtens nicht mehr zulässig und die Kostenerstattungen führen zu einer Lohnsteuer- und Sozialversicherungspflicht:
Weiterlesen ...

Logo
In Steuerfragen gut beraten!
Jetzt Mitglied werden und Steuern sparen!