Steuertipp der Woche Nr. 38: Steuerausweis auf Fahrscheinen prüfen

Das Umsatzsteuerrecht ist kompliziert und ungerecht. Gerade die Höhe des Steuersatzes, also 7 oder 19 Prozent, hält einige Kuriositäten bereit und führt immer wieder zu Streit mit dem Finanzamt. Das betrifft nicht nur den leistenden Unternehmer. Auch die Empfänger von Leistungen müssen prüfen, ob ihnen der korrekte Umsatzsteuerbetrag in Rechnung gestellt worden ist. Wird ein überhöhter Steuersatz in Rechnung gestellt, dürfen sie nur den korrekten Betrag - also gegebenenfalls nur 7 statt 19 Prozent - als Vorsteuer abziehen. Wird zu wenig Umsatzsteuer ausgewiesen, dürfen sie nur diesen Betrag als Vorsteuer abziehen. Seit einigen Monaten trifft dieses Problem auch Bahnfahrer, die oft mit dem Zug im Nahverkehr fahren und dabei die 50 Km-Grenze überschreiten - denn die Bahn weist hier nur noch 7 Prozent Umsatzsteuer aus.
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