Steuertipp der Woche Nr. 181: Vorsicht Falle bei Tankgutscheinen

Von einer Gehaltserhöhung bleibt nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben häufig nicht mal die Hälfte übrig. Daher suchen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gerne nach Wegen, damit der Mitarbeiter mehr "Netto vom Brutto" erhält. "Extras statt Gehalt" lautet die Formel. Und zumindest bis Ende 2019 haben sich Benzingutscheine vom Arbeitgeber sehr bewährt. Dabei gewährt der Arbeitgeber dem Mitarbeiter einen Gutschein, der diesen ermächtigt, sein Kfz für 44 EUR bei einer bestimmten Tankstelle aufzutanken. Der Betrag sollte dann entsprechend steuer- und sozialversicherungsfrei bleiben. Es wird bzw. wurde die "kleine Sachbezugsgrenze von 44 EUR genutzt (ab 2022: 50 EUR). Die Betonung liegt hier auf der Vergangenheitsform "sollte" und "wurde", denn zum 1.1.2020 ist eine gesetzliche Änderung in Kraft getreten. Zudem sollten Arbeitgeber und Arbeitnehmer unbedingt ein aktuelles Urteil des Bundessozialgerichts beachten, das für die Betroffenen sehr einschneidend sein kann.
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